Freitag, 29. November 2013

Meine Eulenmütze...



Sie ist mein wohl meist verkaufter / bestellter Artikel. Sie soll schon kopiert worden sein. Sie kann in allen Farben des Regenbogens für Euch genäht werden.

Nun ist sie auch noch "berühmt" geworden. (Eine kleine Übertreibung meinerseits, aber bei den ein wenig provinziellen Verhältnissen meiner Heimat ist das schon ein Wahnsinns-Ereignis....)

Im aktuellen Magazin "Saft & Kraft" des Elektrizitätswerkes des Kantons Zürich, liebevoll EKZ genannt, ist unter dem Tiel "Gut behütet" meine Eulenmützen-Kreation abgebildet und macht somit Werbung für viele weitere handgemachte Unikate, die auf ansalia.ch angeboten werden. Dort habe ich ebenfalls einen Shop.
Gewissermassen werbe ich für die Gemeinschaft - eine gute Sache und hoffentlich hilfreich, diese tolle Plattform einem breiteren Publikum schmackhaft zu machen und zu beweisen, dass herzige (Kinder-) Kleidung nicht zwangsläufig beim schwedischen Importeur von Massenware aus Billiglohnländern gekauft werden muss, sondern, wie auch viele andere Sachen, in guter Qualität handmade aus hiesiger Produktion erstanden werden können. (So dass eine Mutter ebenfalls noch ein kleines Sackgeld erwirtschaften kann....) Garantiert ohne Kinderarbeit und mit viel Freude und Liebe hergestellt.


Ich wünsche allen kreativen Frauen da draussen, mit online-Shop, Markstand, was auch immer..., eine erfolgreiche Vorweihnachtszeit!




Dienstag, 26. November 2013

Zuwachs im musikalischen Zoo

Den hat es gestern gegeben. Natürlich nicht an einem Nachmittag entstanden. Aber gestern Abend fertig geworden. Eine ganze Rasselbande von knuffigen Spieluhren, und zwar die bewährten Modelle Eule, Elefant und Wal. (Ich habe noch andere Entwürfe auf Lager, aber wieder mal - die Zeit fehlt...)


Ganz besonders freute ich mich auf die rosa Eule, denn ich wollte sie wie schon die erste Version mit der Melodie von "Drei Nüsse für Aschenbrödel" ausstatten. Diesen Film liebe ich über alles, er gehört für mich seit meiner Kindheit zu Weihnachten wie ein Tannenbaum und Kerzen, Glühwein und Gebäck. Leider hat die Spieluhr aus unerklärlichen Gründen Schiffbruch erlitten, als mein Mann die Eule einem Generaltest unterziehen wollte. (Männer... müssen immer alles kaputt machen!) Ich war nicht nur frustriert, sondern auch ziemlich wütend, und drum musste Rosalie einer Notoperation unterzogen werden und bekam dann dafür eine andere Melodie implantiert. Auch eine schöne. :-)

Als ich heute dann das Bild meinen nähenden Bekannten auf FB präsentierte, war das Echo unerwartet gross, ich war sehr überrascht. Es gibt ja noch so viele andere Näherinnen unter ihnen, sehr talentierte sogar. Und es gab auch gleich 2 Bestellungen. 

Was mich allerdings immer wieder etwas enttäuscht und auch nervt sind Frauen, die zwar sich selbst als "kreativ" und "nähbegeistert" bezeichnen, mich dann aber immer und immer wieder nach Schnittmustern und Vorlagen fragen, weil sie offensichtlich für jeden Pipifax eine Anleitung brauchen, statt selber mal ein Blatt Papier in die Hand zu nehmen und sich an einen Entwurf zu wagen. Auf das Risiko hin, dass ich hier jemandem auf die Zehen trete. Ist nun mal meine Meinung.

Seid doch etwas mutig! Experimentiert! Ich habe auch viel (!) üben müssen, bevor ich Eigenes zustande brachte, und mir gelingt auch nicht immer alles. Ich investiere viel Zeit, zB Bilder von Eulen zu studieren, mache oft Dutzende Entwürfe, bevor ich dann einen realisiere, der aber auch misslingen kann. Kreativ sein hat etwas mit "kreieren" zu tun, etwas erschaffen. Nicht nachmachen, nicht gleich machen. Sicher ist es nützlich, wenn man ein bisschen Talent im Zeichnen hat. Es ist aber auch ein Lernprozess. Irgendwann hat man den Dreh raus, wie man zB eben solche Tiere zeichnen muss, damit sie dann in genähter und gestopfter Version (dreidimensional) so aussehen, wie eben ein Wal, eine Eule oder ein Elefant ausschaut. Natürlich sieht man viele schöne Sachen, das Internet ist voll davon, und manchmal kommen die eigenen Entwürfe stark nach anderen Sachen, die schon jemand anders entworfen hat. Der Punkt jedoch ist, etwas eigenes auszuprobieren. Auch wenn es nicht perfekt ist, es ist persönlich und echt.

Entschuldigen möchte ich mich hingegen für das schlechte Bild. Meine Kamera ist - irgendwo, zum ausgiebig Fotos machen habe ich keine Zeit, und erst recht nicht um sie auf den Computer zu laden. Und für passable Aufnahmen ist das Novemberwetter einfach zu trist...

Montag, 25. November 2013

Marktproduktion... Bügeltaschen

Es gibt immer Artikel, die ich speziell für meine Weihnachtsmärkte ins Sortiment aufnehme. Mir ist bewusst, dass viele Kunden nicht unbedingt Kleinkinderartikel kaufen möchten, oder denen meine Unikate weniger zusagen, die aber gerne mal was Kleines erstehen möchten, das nicht grad an jeder Strassenecke erhältlich ist.

Dieses Jahr habe ich mich an Bügeltäschchen gewagt. Wieder mal handelte es sich um eine Last-Minute-Entscheidung...

Die praktischen Klappbügel gibt es in allen Formen, Farben und Grössen, zum Nähen oder nur zum Leimen. Mit und ohne verziertes Schloss. Das Tolle daran ist, dass mit ein und demselben Bügel durch unterschiedliche Schnitte und Stoffe so ganz viele einzigartige Täschchen entstehen können. Und von diesen kann eine Frau ja nie genug haben. Sie können als Geldbeute, als Kosmetiktäschchen oder als Aufbewahrung für Medikamente, Taschentücher und vieles mehr dienen.

Anleitungen dazu gibt es massenhaft im Internet. Ich habe meine eigene Version zusammengebastelt. Dazu kann man auch kleinere Stoffmengen und Resten verwenden. Je eine Aussen- und eine Innenhülle arbeiten, auf die äussere dünnes Volumenvlies bügeln. Nach dem Verstürzen die Tasche in den Bügel nähen oder leimen. Beide Varainten sind etwas knifflig und erfordern Übung.

Meine habe ich "nur" geleimt, da der Zeitaufwand für solche Marktstand-Füller nicht zu gross ausfallen darf. Ich hoffe, dass das eine oder andere Exemplar eine neue Besitzerin findet oder gar unter dem Weihnachtsbaum landet...

Mittwoch, 13. November 2013

Lebenszeichen und Weihnachtsmarkt-Infos

Lange war es still hier, viel zu lange... Dafür gab es natürlich Gründe.

Zum einen wollte ich mich vermehrt auf meine Kinder konzentrieren. Ich wollte deshalb auch bewusst etwas kürzer treten und auch nur in Ausnahmefällen Aufträge annehmen. Zum andern hatte ich immer ordentlich zu tun mit unserm Garten, was mit zwei kleinen Rackern nicht ganz einfach ist. Und ich habe fleissig Marmelade gekocht und Sirup, so dass wir nun wieder gut versorgt sind mit Eingemachtem aus eigener Produktion.
Daneben hat mir das Jahr 2013 etwas übel mitgespielt. Im Mai erlitt ich einen Bänderriss am Fussgelenk, Ende August brach ich mir am andern Fuss den kleinen Zeh, und vor ein paar Tagen stürzte ich schwer über des Schaukelpferd, das Tochterkind etwas ungünstig platziert hatte - gleich vor dem Eingang zum Badezimmer, was mir bei meinem immer etwas erhöhten Tempo zum Verhängnis wurde. Fussverletzung Nr. 3 also... (Zum Glück links, so dass die Betätigung des Pedals meiner Nähmaschine nicht beeinträchtigt wird.) Zwischendurch hatte auch meine Mutter einen schweren Unfall, wodurch ich weniger oft meine Grosse auf einen Nachmittag zu ihr schicken konnte, da die Wunde nur schwer heilte und so vieles einfach verunmöglichte.
Zwischendurch fehlte mir auch die Energie zum Nähen. Es gab zwar immer wieder Bestellungen und Aufträge, aber gelegentlich gab es auch etwas Ärger mit nicht zahlenden Kunden, oder solchen, die zeitintensive Vorabklärungen für Sonderaufträge in Anspruch nahmen, ohne dann zu bestellen. Da kann die Kreativität manchmal schon auf der Strecke bleiben... Zusammen mit meiner gesundheitlichen Verfassung war das nicht gerade förderlich für meine Motivation. Es gab den einen oder andern Moment, wo ich daran dachte, "Babelina & Button" sterben zu lassen. Aber dann gab es auch Lichtblicke, Kunden die seit Jahren jeden Winter ihre Kindermützen von mit wollen, und das hat mich sehr aufgebaut.

Nun hat der Herbst Einzug gehalten, und mit aktuell sehr tiefen Temperaturen erinnert er uns an die bevorstehende Weihnachtszeit. Damit bricht auch wieder die Saison für Weihnachtsmärkte an. Dieses Jahr werde ich wieder an zwei Anlässen teilnehmen.

Rund um das Gasthaus "Zum Wilden Mann" findet der Markt statt. (Quelle)

Am Sonntag Nachmittag, 1. Dezember 2013, findet in Neerach ein kleiner Weihnachtsmarkt statt, wo ich mit meinem Stand dabei sein werde. Der Markt ist zwar eher klein, findet aber im Dorfkern statt, umgeben von alten Häusern, es gibt allerlei zu Essen und man kann es ganz gemütlich nehmen. Wer schon mit dem Flugzeug im Flughafen Zürich-Kloten gelandet ist - Neerach ist eines jener Dörfer, die in der Landeschneise liegen und die man gut von oben sieht - ein Grund, sich den Ort auch mal aus anderer Perspektive anzusehen. Man kann den markt gut mit einem Spaziergang durch das Neeracher Ried verbinden, unserm Naturschutzgebiet.

Quelle
Das Dorf ist zwar klein, aber es ist schön hier und mein Zuhause. Für mich ist es immer besonders toll, Bekannte aus dem Dorf am Weihnachtsmarkt zu treffen. Ich hoffe, ich werde wieder so eine schöne Zeit haben wie letztes Jahr.

Mein erster Stand - Weihnachtsmarkt Dielsdorf 2010 (Quelle).
Am darauf folgenden Wochenende, 7. und 8. Dezember 2013,  werde ich mit meinen Sachen am Weihnachtsmarkt Dielsdorf vertreten sein. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass dieser Markt ständig wächst, aber mich freut vor allem, wenn Kunden vom Vorjahr wieder kommen und mir damit zu verstehen geben, dass sie mit meinen Produkten zufrieden waren.

Weil ich länger nicht sehr viel genäht hatte, stellte ich mitten in der Markt-Produktion fest, dass meine Web-Etiketten mit meinem Label langsam ausgingen. So musste ich dringen neue bestellen, und zwar bei einem Anbieter, der schnell liefern konnte. Ich wurde fündig und erlebte eine positive Überraschung, da die neuen sogar noch schöner sind. Neu ist auch der Knopf im Logo nicht mehr grün, sondern rot. Ich hoffe, sie gefallen Euch! Ich kann es kaum erwarten, sie aufzunähen!



Es würde mich sehr freuen, die einen oder andern von Euch an einem der beiden Anlässe zu sehen! 

Samstag, 30. März 2013

Vom Ostereier-Färben

Kennt Ihr das manchmal auch? Da macht man jede Menge Pläne für Ostern, und alles kommt schliesslich ganz anders.

Die Eier gemeinsam zu färben gehört in unserer Familie zur Tradition. Seit mein Mann auch zur Familie gehört, hilft er jeweils auch fleissig mit, und anschliessend an das meist am Karfreitag stattfindende kreative Zusammensein folgt dann jeweils noch ein gemeinsames gemütliches Abendessen. Seit die Kinder da sind machen wir das bei uns, so dass der Nachwuchs dann abends in die Betten verstaut wird und die Grossen noch entspannt zusammensitzen können.

Der hartnäckig nicht scheiden wollende Winter beschert uns ebenso hartnäckig regelmässige Erkrankungen, vorwiegend  den Kindern, zwischendurch auch mal den Erwachsenen. So kam es, dass mein Sohn und mein Mann ziemlich angeschlagen waren, meine Mutter ebenfalls, und das grässliche Winterwetter so nicht recht zur Osterlaune beitragen mochte. Dennoch haben wir etwas mehr als 40 Eier gefärbt, die meisten liebevoll mit Blumen und Kräutern aus unsern Gärten zuvor dekoriert. (Die Auswahl an geeigneten Pflanzen war allerdings in Folge der anhaltend tiefen Temperaturen etwas spärlich...) Das einzig gute an dem saukalten miesen Wetter ist, dass die Farbsude zwischendurch schnell abkühlten.

Dennoch hat es uns allen Spass gemacht, während die Kinderchen schliefen zu dekorieren, um dann am Nachmittag zusammen mit dem Tochterkind alles schön zu kochen und zu färben. Dieses Jahr haben wir uns vorwiegend an Rot- und Brauntöne gehalten, Rotholz, Cochenille, Zwiebelschalen und orange Lebensmittelfarbe (auf Wunsch meiner Tochter).

Das Staunen und die Spannung, wenn sich aus den aufgeschnittenen Stücken alter Damenstrümpfe und nach dem abschaben der zerkochten Kräuter wunderschöne kleine Kunstwerke herausschälten, erinnerte mich an meine Eierfärbnachmittage als Kind. Ist es nicht schön, Traditionen innerhalb der Familie weitergeben zu dürfen?


Leider sind dafür alle andern Osterideen auf der Strecke geblieben. Keine zu Häschen gefalteten Servietten, keine Osterdeko auf dem Tisch (der Tulpenstrauss musste dem Raclette-Ofen weichen). Einzig die traditionelle Ostertorte mit Reis habe ich noch gebacken, allerdings habe ich vergessen, sie zu fotografieren, bevor sie gegessen wurde. Naja, vielleicht klappt's morgen, da kommen nämlich die Eltern meines Mannes und ich werde nochmals eine backen.

So, nun wünsche ich allen da draussen in der Bloggerwelt schöne Ostern!


Falls jemand nicht weiss, wie man die Eier mit Kräutern verziert, hier eine kurze Beschreibung:

Material:
- Man braucht dazu alte oder kaputte feine Damenstrümpfe, wer keine hat kann auch neue billige kaufen, aber sauber sollten sie sein. Man schneidet davon Stücke die etwa 14 cm breit und 12 cm hoch sein sollten. 
- Ausserdem benötigt man reissfesten, sehr starken Faden oder eine dünne Schnur zum Abbinden.
- Und eine ausreichende Menge an Kräutern und Blumen. Hornveilchen, Kleeblätter, junger Löwenzahn, Spitzwegerich, Kamille, glatte Petersilie, kleinere Blüten und junges Laub von Primeln... Wichtig: klar erkennbare Formen oder eine interessante Blattstruktur. Am besten Pflanzen, die sich nicht gerade durch eine hohe Giftigkeit auszeichnen. :-)
- Dazu kommt noch die gewünschte Eierfarbe. In Drogerien und Warenhäusern findet sich ein breites Spektrum, für diese Technik eignen sich m.E. nur solche Farben, in denen die Eier auch gleich hartgekocht werden. Die besten Resultate haben wir jeweils mit kräftigen Farben erzielt, also mit gut dosiertem Blauholz, Rotholz, Cochenille oder den Zwiebelschalen, die wir jeweils das Jahr hindurch sammeln. Da viele Pflanzen selbst beim Kochen gelblich abfärben, würde ich keine gelbe Farbe verwenden.
- Eierkartons, Schere, eine stumpfe feine Nähnadel und eine Schale mit etwas Wasser
- Last but not least: Eier. Wir nehmen nicht zu grosse, da kleinere Eier in der Regel etwas stabilere Schalen haben und während des Kochens weniger schnell zerspringen.

Wichtig: für diese Technik braucht es mindestens 2 Personen, d.h. jemand muss dem andern stets helfen beim Zubinden der "Kräuterwickel". Bei uns hat es sich so eingebürgert, dass die Frauen dekorieren, die Männer abbinden und zwischendurch Männergespräche führen, Kinder betreuen, etc.

Optional kann man sich noch mit guter Musik und etwas zu Trinken eindecken.

Vorbereitungen:
Die Kräuter spätestens 30 Minuten vor der Arbeit sammeln. Sind sie ganz frisch, sind sie je nach Art manchmal etwas sperrig. Die Eier eventuell vor dem Dekorieren mit etwas Spülwasser säubern (befreit von Verschmutzungen und Fett, die Farbe wird manchmal besser angenommen). 
Strumpf-Stücke und Bindefäden in ausreichender Menge in der nötigen Grösse zuschneiden. Fäden nicht zu kurz!

Farbsud aufsetzen und und gemäss Anleitung des Herstellers aufkochen lassen. Die meisten Farben müssen vor dem ersten Färbedurchgang einmal aufgekocht werden. Während die Deko auf den Eiern angebracht wird, hat die Farbe Zeit, draussen auf dem Balkon abzukühlen, da das Farbbad nicht mehr zu warm sein darf, wenn man die Eier zum Färben hineingibt, sonst zerspringen sie.

Ausführung:
Man legt die Kräuter und Blüten wie gewünscht, nach Geschmack und Lust und Laune auf die Eier und drückt sie sanft etwas an. Es kann helfen, die Eier mit etwas Wasser anzufeuchten. Die Kräuter müssen dabei möglichst flach und glatt auf dem Ei liegen. Zudem sollte man nicht zu viele Kräuter dabei verwenden, da sonst nach dem Färben die Motive nicht mehr erkennbar sind. Mit der Zeit erkennt man, welche Pflanzen sich dafür besser eignen. Einige haften fast von selbst auf der Eierschale.
Das Ei mit den Kräutern vorsichtig auf das vorbereitete Strumpfstück legen. Eventuell muss man einzelne Kräuter nochmals platzieren. Danach den Strumpf vorsichtig um das Ei wickeln, so dass die Enden gut überlappen. Danach am einen Ende des Eis den überstehenden Strumpf fassen und leicht zu einem Zipfel drehen. Die zweite Person muss diesen Zipfel fest abbinden, während die erste ihn gut festhält. Danach mit dem andern Zipfel gleich verfahren. Man muss darauf achten, dass die Kräuter durch das Anziehen des Strumpfes nicht zu sehr verrutschen. Wichtig ist, dass das Strumpfgewebe sehr satt am Ei sitzt und die beiden Zipfel straff abgebunden werden. Kleine Korrekturen an leicht verrutschten Kräutern kann man mit der Wollnadel vornehmen, die man vorsichtig durch den Strumpf führt und dann unter die betreffende Blume zB.

Wem das jetzt zu kompliziert klingt - Übung macht den Meister. Am besten mit wenig Deko beginnen, bis man ein Gefühl für die Technik entwickelt hat und dafür, was gute Resultate erzielt. 

Die fertig verzierten Eier in die bereitgestellten Eierkartons stellen. Danach in die bereits vorbereitete und abgekühlte Farbe legen, so dass alle Eier vom Farbsud bedeckt sind. Nicht zu viele Eier auf einmal färben!
Die Eier nach Wunsch hartkochen und in sehr kaltem Wasser für einige Minuten abschrecken. Danach vorsichtig das Strumpfgewebe aufschneiden, allfällige Kräuterreste sanft wegputzen und Eier zum Trocknen in Eierkartons stellen.
Nach Belieben kann man die Eier mit den Händen mit etwas Speiseöl einreiben, das verleiht ihnen einen schönen Glanz.

Je nachdem wie gut die Eier gekocht sind, müssen sie mehr oder weniger kühl gelagert und bald verzehrt werden.

Viel Spass!

Dienstag, 19. März 2013

Gebacken gekriegt...


...habe ich diese Muffins, auch wenn sie nicht so berauschend aussehen. Und wenig prickelnd ist die Aufnahme, die spätnachts entstanden ist, und heute Morgen hatte ich vor lauter Kinder füttern und anziehen vergessen, noch ein Foto bei Tageslicht zu machen.

Mein Tochter hat am Donnerstag Geburtstag, deshalb habe ich heute für ihre Kameraden von der Spielgruppe Muffins mit Heidelbeeren gebacken. (Deshalb sehen die fertigen Küchlein so dunkel aus, aber es hat keine Schokolade drin, der Teig wurde nur einfach sehr dunkelviolett...)

Zur neuen Folge von "Grimm" (ob das gut ist für das Karma von Muffins?) habe ich dann aus rot eingefärbtem Marzipan die Käferchen geformt, was eine etwas klebrige Sache war. Den Kopf machte ich aus umgedrehen Schokolade-Kaffeebohnen, die am Marzipan sehr gut kleben blieben. (Sagte ich schon dass Marzipan eine klebrige Angelegenheit ist?)
Die Akzente, also die Blümchen, Tupfen und Augen sind aus gefärbtem Zuckerguss. Lebensmittelfarbe für Geburtstagsbackwaren ist eine tolle Sache, und für diese paar Gelegenheiten im Jahr mache ich gerne eine Ausnahme

Eigentlich hatte ich eine andere Deko mit anderem Material geplant. Aber meine Bestellung für das Tortenzubehör ist gestern leider noch nicht bei mir eingetroffen. Diese Deko tut's zwar auch, und heute Morgen bekam meine Tochter vor Freude ganz grosse, glänzende Augen. :-)

Dienstag, 12. März 2013

Keine Angst vor "Vintage Patterns"


Der Kommentar zu meinem letzten Post von der lieben Madame Ahuefa hat bei mir gerade ganz viele Gedankengänge ausgelöst, die ich hier als eine Art Nachtrag posten möchte. Für alle Näherinnen, die vielleicht auch schon mal mit dem Gedanken gespielt haben, so ein spezielles altes Modell nachzuarbeiten.

Von vielen Frauen höre ich oft, dass ihnen Vintage-Schnittmuster eigentlich gefallen würden, aber dass ihnen die Modelle "nicht stehen".
Warum eigentlich nicht? Sicher, die Modellskizzen auf den Umschlägen sind frustrierend. Eine solche Taille hatte ich nicht mal in meinen besten Jahren, geschweige denn nach zwei Geburten. Aber generell sehen die damaligen Modelle immer noch fraulicher und normaler aus als die anorexie-geplagten Supermodels von heute. Und damals waren ja bei weitem nicht alle Frauen schlank und rank! Natürlich muss man bei gewissen Modellen gut überlegen und viel messen, um sicherzustellen, dass nachher alles sitzt. Man muss auch seine Körperformen und die "kritischen Stellen" etwas kennen. Das sollte uns aber nicht abhalten, Vintage-Schnitten eine Chance zu geben! Dieser Stil wurde ja von allen Frauen getragen, grossen, kleinen, schlanken, molligen, jüngeren und älteren. Vielleicht nicht jedes Modell, aber das ist heute ja nicht anders.

Ich denke, der Vintage-Stil würde jeder Frau stehen, es ist natürlich nur die Frage, ob man sich damit wohlfühlt oder eher "verkleidet". Ich habe aber von vielen Frauen schon gehört, sie kämen sich dann sehr viel "weiblicher" und stilvoller vor als halt einfach in Jeans und Shirt oder einem 08/15 Rock von der Stange. Was ich voll bestätigen kann. Die Frauen sahen damals einfach alle viel "eleganter" aus. Man legte nicht nur viel mehr Wert auf Verarbeitung und Stoffqualität, sondern generell auf einen gewissen Grad an Gepflegtheit. Ungekämmte Haare oder schlampige Hochsteckfrisuren - Fehlanzeige. Unbestrumpfte Frauenbeine waren ausserhalb vom Strand ein No-Go. Eine Frau ohne richtige Unterwäsche (BH!) - undenkbar. Das gehört einfach zum "Gesamtpaket" Vintage.
Man vergleiche dieses Bild mit dem Anblick, der sich einem heutzutage an einem Strand oder in einem Freibad bietet.

Quelle: Emilie's daughter

Solche Bilder mögen heute vielleicht etwas bieder wirken. Aber wenn ich an das denke, was sich meinem Auge heute manchmal am Strand oder im Freibad darbietet, packt mich das nackte Grausen. Und obwohl die Damen damals weit mehr Stoff auf sich trugen, waren sie ja noch lange nicht unattraktiv. (Von einer solchen Figur kann ich nur träumen... Und erst die prefekten Frisuren. Wie aus dem Ei gepellt.) Gelegentlich wünsche ich mir, dass heute die weiblichen Badenden (und auch die männlichen) sich wieder etwas mehr bedecken würden. "Il vaut miex faire envie que faire pitié", wie die Franzosen sagen.

Gewiss, ein Argument ist der etwas grössere Aufwand. Das Nähen nach Vintage-Schnitten ist allerdings etwas anspruchsvoller als nach heutigen. Manche Frauen nähen heute fast nur Jersey, weil es dort auf Genauigkeit und Passform nicht so ankommt. Jersey verzeiht einem Vieles. Das ist eigentlich schade, denn so geben sich viele Näherinnen nicht mehr so Mühe, exakt zu arbeiten. Ich habe leider schon solche traurigen Resultate gesehen, bei denen es nur noch schade um den Stoff war. Vintage-Nähen braucht in der Regel einfach etwas mehr Zeit und Geduld. Und Können. Man muss bei Vintage-Kleidern genau arbeiten, v.a. weil sie oft aus nicht-dehnbaren Stoffen sind. Und bevor man richtig loslegen kann, sind heute oft viele Anpassungen nötig. Früher waren die Frauen etwas anders gebaut, zB eine schmälere Taille, kürzerer Oberkörper etc. Manchmal lohnt es sich auch, bei komplizierteren Schnitten ein Probeexemplar aus einem "billigen" Stoff zu nähen und dort allfällige Änderungen zu testen, bevor man dann einen besseren und teureren Stoff verarbeitet. (Bei meinem Hochzeitskleid habe ich zur Strafe dann das Oberteil zweimal zuschneiden müssen, weil ich mich nicht an diese Empfehlung halten wollte....)
Ein grosses Vorbild ist zum Beispiel Julia von Sewing Galaxy - sie näht alle Modelle einfach perfekt! Aber auch wenn jemand nicht diese Genauigkeit hat oder so viel Aufwand betreiben will, mit etwas gutem Willen und Bereitschaft zu etwas mehr Aufwand ist es keine Hexerei. :-) Und zugegeben - eine verstellbare Schneiderbüste hilft dabei sehr!

Natürlich empfiehlt es sich, als Einstieg in die Vintage-Welt ein etwas einfacheres Modell nachzuarbeiten. Auch damals gab es als besonders einfach propagierte Schnitte. Bei dem hier gezeigten Exemplar handelt es sich übrigens um eine "Neuausgabe" des damals sehr beliebten und berühmten "Walk Away Dress" von 1952, Butterick 4790. Dieser Schnitt aus den 50ern wurde auf heutige Masse angepasst und neu herausgegeben - mit dem Original-Cover natürlich. Der "Walk Away Dress" hiess deshalb so, weil er gemäss Werbung nach dem Frühstück begonnen werden konnte und man mit ihm zum Lunch bereits aus dem haus konnte. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass dies bei der durchschnittlichen Näherin der Fall war, aber dennoch ist es ein einfacher Klassiker, der relativ schnell zu einem erfreulichen Resultat führt. Und das Kleid ist sicher auch ohne Petticoat ein Hingucker.



Diese Reproduktion eines Modells von 1947, ebenfalls von Butterick, ist auch heute als Sommerkleid durchaus tragbar und wirkt alles andere als antiquiert!





Ich denke aber, dass früher die Fertigkeiten der Näherinnen allgemein besser waren. Bei der Ausbildung junger Frauen legte man noch Wert darauf, heute können ja viele Mütter nicht mal Knöpfe an der Kleidung ihrer Kinder annähen... Andrerseits haben heute zwar viele Frauen eine voll ausgestattete Nähmaschine oder sogar eine Overlock, was aber nicht heisst, dass sie auch wirklich eine Ahnung vom Nähen haben. Ich verurteile das aber nicht, schliesslich ist es toll, dass überhaupt genäht wird. Und ich möchte auch keineswegs behaupten, dass ich eine herausragend gute Näherin bin. einzelne Sachen kommen nur unter viel Gefluche zustande, und mir geht manchmal auch gewaltig etwas in die Hose.

Man sich kann ja langsam an eine etwas weiter zurückliegende Ära herantasten. Natürlich sind gewisse Modelle aus den 40er oder 50er Jahren sehr anspruchsvoll. Deshalb würde ich zunächst einmal einen Schnitt aus den 70er oder den späteren 60er Jahren ausprobieren. Viele dieser Designs sind heute noch absolut aktuell, und mit dem richtigen Stoff ergeben sich so schon beinahe klassische Kleidungsstücke, die tragbar sind aber dennoch nicht alltäglich aussehen. Ich empfehle z.B. einen Schnitt wie dieses Wickelkleid - es verzeiht noch einige "Fehlerchen" bezüglich Passform, weil es ja nicht 100% auf die Figur geschneidert ist, und dennoch ist es ein sehr schmeichelhaftes Kleidungsstück. Und es kann der Näherin etwas die "Angst" vor der "alten" oder schon "historischen" Vorlage nehmen. Auch hier gilt jedoch: Mass nehmen!

Quelle: patterngate (Etsy)

Im Gegensatz zu heutigen Schnitten sind viele Vintage Patterns "Eingrössen-Schnitte", d.h. das Modell wurde ursprünglich in der einen passenden Grösse gekauft. Auf der Hülle steht dann jeweils nicht nur die Grösse, z.B. "Size 14", sondern auch noch der Brustumfang (z.B."Bust 32" oder so). Das ist für uns heute sehr verwirrend. Mich hält es jedoch nicht ab, ein besonders tolles Schnittmuster zu kaufen, wenn es nicht gerade eine Teenager-Grösse ist. Denn üblicherweise muss ich den Schnitt ohnehin auf meine Masse anpassen, die wiederum, wie schon erwähnt, nicht den Massen von anno dazumal entsprechen. Im Internet findet man v.a. in englisch eine Hülle von Tipps und Anleitungen, wie man Vintage Patterns vergrössern und verkleinern kann.


Normalerweise haben Vintage-Schnitte den gleichen Aufbau wie die heutigen Muster. Die meisten haben auf der Hülle nur eine Zeichnung, was ich heute aber um einiges angenehmer empfinde als ein Foto. Ich "erkenne" das Design,  den Schnitt viel besser. Auf der Rückseite sind die Materialangaben. Hier muss man umrechnen können, also von Zoll (inches) in Zentimeter. US-amerikanische Stoffe sind heute in der Regel etwa 110 Zentimeter breit, früher gab es sogar noch schmälere, auch in Europa. Europäische Stoffe, vor allem heutige, sind breiter. Zur Sicherheit für den Stoffkauf die Schnitt-Teile auslegen.

Gewisse Schnitte aus früheren Zeiten sind, je nach Hersteller, aus unbedrucktem Papier. Markierungen für Abnäher etc. sind eingeknipst oder gelocht. Und in der Regel lag auch schon damals dem Schnitt eine bebilderte Anleitung bei. Hier sind gute Englisch-Kenntnisse unabdingbar.






















Man ist also als Näherin nicht allein mit einem Stapel alten Schnitt-Teilen, sondern hat eine ordentliche Hilfe. Deshalb beim Kauf, wenn man nicht sehr versiert ist, immer darauf achten, dass beim Schnitt auch die Instruktionen vorhanden sind. Bei sehr günstigen Vintage-Schnitten fehlen sehr oft Schnitt-Teile oder die Näh-Anleitung.

Und dann gibt es natürlich auch jede Menge Vintage Patterns für Kinder! Sehr toll sind dort die 70er Jahre, da beispielsweise Mädchen in den 40ern und 50ern vorwiegend Kleidchen trugen, was ja nicht mehr so unseren Gepflogenheiten entspricht. Nicht denkbar, wie viel Zeit damalige Mütter mit dem Bügeln dieser Kleidchen und Blusen und Röckchen verbrachten... Aber andere Modelle sind auch heute einfach zauberhaft, wie dieser Kindermantel.


Früher war ich viel auf Flohmärkten, aber da suchte ich in erster Linie Wedgewood Porzellan oder Möbel. Dafür reicht der Platz heute nicht mehr. Und wenn ich hin und wieder doch nach anderem Aussschau hielt, fand ich dann eher weniger spannende Schnitte aus den 70ern. In Brockenhäusern habe ich bis jetzt noch nie welche gefunden. Viele meiner Vintage-Schnitte erstehe ich in den USA, entweder auf speziellen Seiten oder sonst oft über Etsy. Ich liebe Etsy! Das ist für alles eine Top-Plattform, die US-Amerikaner sind sensationell was handwerkliche Hobbies angeht. Die Suche nach schönen und passenden Schnitten ist allerdings sehr (!) zeitintensiv, weil man gerne mal munter in den Einkaufskorb packt und dann aussortieren muss. Und es ist ja ein Modell schöner als das andere. Die Qual der Wahl... Es kann sehr schnell auch ins Geld gehen, wenn man nicht vernünftig ist oder etwas ganz gezielt sucht. Zudem sind die Preise in den letzten ein, zwei Jahren deutlich angestiegen. Vergleichen lohnt sich deshalb sehr, denn es gibt manchmal ziemliche Preisunterschiede. Der Vorteil ist, dass diese Verkäufer teilweise einen unermesslichen Fundus von Schnittmustern anbieten, die sie aus Haushaltsauflösungen und Nachlässen haben. Diese Schnitte werden auch auf ihre Vollständigkeit geprüft. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht oder ein Muster gekauft, wo entgegen den Angaben des Verkäufers etwas gefehlt hat.

Wenn mich also jemand fragt, ob man es mit einem Vintage Pattern versuchen soll, so sage ich voller Überzeugung ja.

Montag, 11. März 2013

Kostbarkeiten von früher


Ich bin seit längerem fasziniert von alten Schnittmustern. So richtig aber gepackt hat es mich, als ich ein Modell suchte, das sich für mein Hochzeitskleid eignen würde. Ich stellte fest, dass es einen unerschöpflichen Reichtum an Designs aus vielen Jahrzehnten gibt, die leidenschaftlich gesammelt werden. Einige davon sind richtige Kostbarkeiten. (Und für einige werden unverschämt hohe Preise gefordert, die jenseits des Bezahlbaren liegen, zumindest für mich.)


Seit einiger Zeit suche ich ein ganz bestimmtes Schnittmuster. Auf dieser Suche springen mir immer wieder unzählige andere Schnitte ins Auge, die mein Herz ebenfalls höher schlagen lassen. Bei vielen sehe ich vor meinem geistigen Auge bereits den dazu passenden Stoff aus meinem nicht eben kleinen Fundus.) Und nicht bei allen kann ich nein sagen. So haben sich diese Tage ein par neue Schätzchen zu meiner winzigen Sammlung gesellt.


Ich hoffe, ich kann einige davon noch dieses Jahr realisieren. Ich gebe zu, anfangs hatte auch ich Mühe, weil viele Cover dieser Schnitte nur gezeichnet sind. Heute empfinde ich die Modellskizzen weitaus inspirierender als ein Foto. Mit dem richtigen Stoff ergeben sich so sicher bezaubernde Kleider.


Zum modischen Aspekt gesellt sich bei mir auch der historische. Oder der sentimentale. Ein Schnittmuster in den Händen zu halten, das aus den späten 40er Jahren stammt, erfüllt einen mit Ehrfurcht. Welche Dame mag das Modell wohl gekauft haben, zu welchem Anlass trug sie das daraus gefertigte Kleid? Oder blieb der Schnitt unbenutzt, jahrzehntelang, bis er nach dem Ableben der ursprünglichen Besitzerin von den Nachkommen in einer verstaubten Ecke entdeckt wurde?


Das Öffnen dieser Papiere ist stets ein spezieller Moment. Sind alle Teile vollständig? Sind sie defekt, wurden sie geflickt? Hat jemand vor vielen Jahrzehnten etwas von Hand darauf notiert? Manchmal steht noch ein Name der ursprünglichen Besitzerin auf der Hülle...


Ich bin immer wieder verzaubert von der Schönheit dieser Schnitte. Aus einer Zeit, als sogar eine triviale Kochschürze mehr Stil hatte als viele der so genannten "Designer-Kleider" von heute.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Gaaaanz viele Shirts...


... haben den Weg in mein Lädchen gefunden. Teilweise stammen sie noch vom Weihnachtsmarkt, aber wegen der Dauererkrankung meiner Kinder kam ich erst jetzt dazu, sie einzustellen.


Hier ein paar Impressionen....




Mittwoch, 20. Februar 2013

Pferdchen und Dino



 Als Schnuffi-Pü Pijama-Beutel machen sie sich diese Tage fertig für ihre Reise in ein neues Zuhause. Das Pferdchen hat mich viel Nerven gekostet, bis die Mähne so sass wie sie sollte und das Gesicht den richtigen Ausdruck hatte.

Zudem sollte der Stoff rosa, aber nicht zu mädchen haft sein. Ich glaube, der passt! :-)


Ich hoffe, den Kindern gefällt's - mir hat's Spass gemacht!

Dienstag, 12. Februar 2013

"Lucky Cat" für meine Tochter



 Auf dem Zettel, den meine Tochter kürzlich aus der Spielgruppe nach Hause brachte, stand, dass heute der Fotograf käme und man die Kind er "schön" anziehen solle. Das Tochterkind sollte also aus einem der vielen gehorteten Jersey-Schätzchen ein neuesTunika-Kleidchen haben. Die junge Dame steht momentan sehr auf alles was nach Kleid oder Rock aussieht.


Beim Durchblättern der aktuellen Ottobre (1/2013) entschied ich mich sogleich für den Schnitt "Lucky Cat".
Leider wurde es Sonntagabend, bis ich die Teile zuschneiden konnte. Zugeschnitten habe ich Grösse 110, obwohl eigentlich eine 104 gereicht hätte, aber das Kleid soll ja lange passen.

Zum Glück ist meine Tochter nicht heikel in Sachen Farben, aber ihr gefällt in erster Linie Rot. Dauerpink und Hello Kitty sind zum Glück (noch) kein Thema bei uns. Ich entschied mich für diesen wunderhübschen Single Jersey (natürlich aus Baumwolle), den ich mal von hier aus den USA  bestellt hatte, dazu Streifen und Punkte in Rot-Weiss.

(Bildquelle: thefabricfairy.com)
Eigentlich wollte ich das Kleidchen gestern Mittag nähen, wenn meine Kinder dann synchron  schlafen. Am Abend war die "Lucky Cat" noch nicht genäht.

Bis dann auch Kindlein Nr. 2 gefüttert und im Bett war, war es 9 p.m., bis ich mich an die Maschine setzen konnte. Und der Bandeinfasser-Fuss scheint offensichtlich etwas gegen sich rollenden Single-Jersey zu haben. Da kauft man sich extra dieses tolle Teilchen und zieht sich massenhaft Intsruktions-Videos auf Youtube rein, damit man auch gut gewappnet diese technische Herausforderung annehmen kann, und dann scheitert das ganze an einem Streifchen Stoff. Grummel... Aber mit dem richtigen Stoff wäre der Bandeinfasser sicher eine gute Sache. 



Trotzdem wurde das Kleidchen in 2 h fertig, und zum Schluss habe ich aus einem rot-blauviolett gestreiften Interlock (zweiseitig, eine Seite breit, die andere fein gestreift) noch eine Leggins gehext. Das Violett passt prima zu dem Feen-Jersey.


Heute Morgen habe ich dem Tochterkind das neue Outfit gezeit. Sie machte ganz grosse Augen und meinte "Oh". Staunen pur. Das ist so gut wie ein Kompliment bei ihr. (Die rsten Minuten nach dem Aufstehen sind derzeit die wenigen, in denen sie noch nicht gesprächig ist.) Sie ist hin und weg, dass sie heute das Röcklein anziehen darf in die Spielgruppe. Und ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, wieder mal nach einem Schnitt zu nähen, und dabei fast keine Veränderungen vorzunehmen.

Dienstag, 5. Februar 2013

Zwei neue Schnuffi-Pü

 
Für meinen Weihnachtsmarkt hatte ich ein paar neue Modelle Schnuffi-Pü kreiert, nachdem ich bereits vor etwas mehr als einem Jahr diese Idee mit dem Modell Schäfchen und Eselchen realisert hatte. Da enstanden viele neue Tiere, die Entwürfe zu noch mehr liegen bereit aber die Zeit fehlt natürlich wieder mal und dann ist da noch das Maschinchen das wieder mal in Reparatur musste, grrrr.... .

 
Ich hatte auch das Glück, dass das Gruppenbild mit den neuen Modellen so gut ankam, dass ich gleich Doppelbestellungen von zwei lieben Kundinnen bekam.


Da ich nach einer kleinen Pause im Januar zusammen mit der ganzen Familie mit Grippe im Bett lag
und die Nähmaschine einmal mehr den Geist aufgegeben hatte, aber das ist eine andere Geschichte und überhaupt möchte ich jetzt darüber nicht schreiben, sonst habe ich nachher wieder einen Kreativstau..., dauerte es etwas länger als vorgesehen. Nun aber sind die ersten beiden Schnuffi-Pü vom uralten Maschinchen (eine 50jährige Elna, eine Notfall-Leihgabe meiner Mutter, weil ja meine Maschine ein bisschen reparaturanfällig ist in letzter Zeit...) gehüpft und machen sich schon bald auf den Weg zu zwei lieben Kindern, wo sie sicherlich ein schönes neues Zuhause bekommen.

Sagte ich eigentlich schon mal, dass ich manchmal gerne ein kleines Mäuschen wäre und all den Kinderzimmern einen Besuch abstatten möchte, wo Sachen aus meiner Werkstatt zu Hause sind?

Sonntag, 3. Februar 2013

Alles neu....

Nuggi-Bänder (Schnullerbänder)

 ...macht diesmal nicht der Mai. Schon vor ein paar Wochen hatte ich mich entschlossen, einen neuen Shop auf ansalia.ch zu eröffnen. Noch ein Shop? ansalia.ch ist insofern besonders, weil es sich um ein Schweizer Portal handelt. Mit DaWanda habe ich zwar auch gute Erfahrungen gemacht, und vielleicht wird sich ansalia.ch für mich nicht lohnen, aber ich wollte dieser neuen Seite doch eine Chance geben.

Pijama-Sach Schnuffi-Pü Eule, neu im Shop

Vielleicht schaut Ihr ja mal dort vorbei? Es hat viele andere kreative Angebote dort! Und gestern habe ich gaaaaaanz viele neue Artikel eingestellt, v.a. Haarspangen, Schnullerbänder, und vieles mehr. Ich würde mich freuen!

Haarclips mit Äffchen

Samstag, 26. Januar 2013

Noch eine Wimpelkette, für meinen Sohn


Diese Wimpelkette habe ich zum ersten Geburtstag meines Sohne genäht. Dazu habe ich die klassische Farbkombination rot-blau gewählt. Das maritime Thema hatten wir bereits bei der Taufe, weil es uns gefällt, und hier findet es gewissermassen seine Fortsetzung. Farblich wie auch mit dem Ankermotiv.





Kleines passendes Detail ist das "Shamrock", das irische Kleeblatt auf dem letzten Winkel. Der Name ist irischen Ursprungs und die Frabe greift das Grün des Stoffes mit dem Steuerrad-Print wieder auf, das sonst etwas "verloren" gewirkt hätte. Dieser hübsche Stoff war vor einiger Zeit mal ein Fehlkauf aus Japan, denn davon bekam ich leider nur einen "Fat Quarter". Nun bin ich ganz glücklich eine schöne Verwendung dafür gefunden zu haben.

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