Mittwoch, 19. Dezember 2012

Spieluhren der besonderen Art


Eine sehr nette Kundin hat bei mir, inspiriert von meinen kleinen Matrioschka-Puppen aus Stoff, eine Matrioschka-Spieluhr bestellt. Hier nun das Resultat.

 
Dieser Auftrag hat mir viel Freude bereitet, da ich in den letzten paar Wochen sehr viele Fleece-Mützen für den Winter respektive die Märkte genäht habe, und nun dieser fast frühlingshafte zartlila Stoff, mitten im Winter. Besonders gefreut hat mich auch, dass die Kundin die Melodie von "Pippi Langstrumpf" gewählt hat.


Das Einbauen der Musikdose ist immer etwas knifflig, aber wenn dann die fertige Spieluhr vor mir liegt, freue ich mich und hoffe immer ganz fest, dass sie dem beschenkten Kind sehr lange sehr viel Freude bereiten möge.


Hier noch die Bilder der Spieluhren, die ich für die Weihnachtsmärkte angefertigt habe und die bis auf eine verkauft wurden.






Die Eule spielt die hübsche Melodie aus dem schon etwas älteren, aber sehr zauberhaften Film "Drei Nüsse für Aschenbrödel", deshalb trägt die Eule den Namen Rosalie...


Freitag, 14. Dezember 2012

Marktbericht zum Zweiten und ein paar neue Sachen


Letztes Wochenende hatte ich meinen zweiten Anlass, den Diesdorfer Weihnachtsmarkt. Es war schon etwas anstrengend, zwei solche Anlässe in so kurzer Zeit, aber es war auch schön. Machbar war das natürlich nur dank der tollen Unterstützung meiner Eltern und meines Mannes. An dieser Stelle ein grosses und inniges Dankeschön!

Mein grosser Dank geht auch an alle die, die vorbeigeschaut, Verwandte, Bekannte, Freunde, alte und neue Kunden, die sich für meine Sachen interessiert und eventeull sogar etwas gekauft haben.

Es war einmal mehr Schnee angekündigt worden für Samstag, aber die Menge hat uns dann doch überrascht. Am Markt mussten wir zuerst den Schnee etwas wegputzen. Den Stand hatten zum Glück unsere freundlichen Standnachbarn bereits grösstenteils ausgebuddelt. (Danke Euch beiden, auch für den Glühwein, den Punsch, und, und....)

Wegen der Schneemenge und der Kälte zeigten sich zunächst nicht viele Besucher, und auch viele Marktfahren blieben dem Anlass fern. Leider beobachte ich auch immer wieder, dass viele Leute die Stände kaum anschauen, sondern vielmehr sich etwas zu essen besorgen (die obligate Bratwurst mit Glühwein), den Markt abmarschieren und dann wieder gehen. Dennoch fanden einige Sachen von Babelina & Button neue Besitzer. Zu meiner Freude wurden viele Kinderschürzen verkauft, Fleece-Mützen, einige Shirts,  Spieluhren, Taschen, daneben auch kleinere Sachen. Besonders gefreut hat mich, wenn Kunden vorbeikamen und mir sagten, sie hätten schön vor 2 Jahren bei mir etwas gekauft. "Returning customers" nennt man sie im angelsächsischen Raum, und das zeigt mir, dass diese Kunden zufrieden mit meinen Artikeln sind und deshalb erneut etwas von mir erwerben. Das ist eine Bestätigung, die mindestens so viel bedeutet wie der Verdienst.

Gepimpte Taschen aus Canvas

Knistermonsterchen "Luigi"

Ein Eulen-Mobile in Beeren-Farben




Leider habe ich so wenig Zeit gehabt vor den Märtken, um meine Werke zu fotografieren, dass es von vielen keine Bilder gibt.

Trotz sehr kalter Füsse während zwei Tagen hat es aber dennoch Spass gemacht, auch wenn sich der Gewinn im Rahmen hielt, insbesondere im Vergleich zum vorherigen Markt, der nur einen Nachmittag dauerte. Aber ich betrachte es auch immer als eine Chance etwas zu lernen, was ich ändern sollte, was ich beibehalten möchte, wo noch Entwicklungspotential besteht. Letzteres gilt v.a. für die Präsentation der Ware. Zwar haben meine Holzpuppen Babelina und Button wertvolle Dienste gleistet, aber eben nur in kleinem Masse. Die beiden hatten sogar am Tag vor dem Anlass noch je ein paar neue Pumphosen mit trendiger Stern-Appliaktion erhalten. Da diese nicht verkauft wurden, trägt nun mein Sohn die kleinere davon. (Meine armen Kinder müssen wiederholt als Versuchskaninchen herhalten.)

Pumphose aus Cord mit Sternen-Applikation

Trotz der vielen Vorbereitungen konnte ich für den "Samichlaus-Tag" (Nikolaustag) für meine Tochter ihren ganz persönlichen Stiefel nähen. Dort werden dann die Nüsse, Leckereien und kleine Geschenke drin verpackt vom Nikolaus. Da meine frisch revidierte Nähmaschine leider bereits nach 2 Monaten wieder den Geist aufgegeben hat, musste ich für diese Arbeit auf die mittlerweile 50jährige allererste Nähmaschine meiner Mutter zurückgreifen. Verwendet habe ich dazu einen der vielen tollen weihnachtlichen Prints aus den USA, die teilweise schon musealen Wert haben. In meinem Fundus finde sich noch einige solche Schätzchen. Und das ist gut, denn mein Mann möchte auch seinen persönlichen Stiefel haben.




Ebenfalls noch rasch gezaubert habe ich dieses Raglanshirt für das Tochterkind. Viele Oberteile sind ihr urplötzlich zu knapp geworden, v.a. zu kurz, und es geht ja nicht dass das Mami haufenweise Shirts für andere näht und die Kinder haben nichts schlaues anzuziehen... Den Jersey finde ich noch immer sensationell, so viele tolle Farben, so ein schönes Design.

Nun sind noch die letzten Kundenaufträge zu erledigen, danach möchte ich ein bisschen Pasue machen. Vor allem auch um die Nähmaschine einmal mehr in Reparatur zu geben.

Doch neuen Stoff habe ich schon bestellt, für die Frühlingsprojekte. Und einen Markt im Sommer wird es vielleicht auch geben. Man darf also gespannt sein.


Montag, 3. Dezember 2012

Marktbericht

Gepimpte Taschen




Gestern war es also so weit. Nachdem ich letztes Jahr bedingt durch meine Schwangerschaft an keinem Markt teilnehmen wollte, sind diesmal gleich zwei auf dem Programm. Gestern war also der erste.


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Schnee war angekündigt worden, und als wir gestern aufstanden, lag tatsächlich eine weisse Decke über dem Zürcher Unterland. Perfekt für einen Weihnachtsmarkt. Abgesehen von einem garstigen Wind, der das Aufstellen und Dekorieren des Standes etwas mühsam gestaltete.

Mit der Hilfe meines Göttergatten klappte es - an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an ihn, auch für die Geduld mit mir während der letzten paar Tage und das Ignorieren der Stoffe und Schnittmuster, mit denen er sich zeitweise den Esstisch teilen musste.

Es war ein schöner Nachmittag. Zu beiden Seiten hatten alte Bekannte und Nachbarn ihre Stände, ich hatte viele nette Begegnungen und Gespräche und habe doch das eine oder andere verkauft. Gefreut hat mich vor allem, dass die Käuferinnen und Käufer vorwiegend aus dem Dorf selbst stammten. Zwar hatte ich fast durchwegs sehr kalte Füsse, aber es gab doch immer Kundschaft und Interessierte und so lief dauernd etwas.

Fleece-Mützen im Schneegestöber... Ein paar fanden neue Besitzer(innen)

Luftballonhüllen stiessen ebenfalls auf Interesse


Spieluhren der besonderen Art. Ungewöhnliche Melodien und liebevolle Motive...


Aus meinem "früheren" Leben: die Alba Bears durften auch nochmals Marktluft schnuppern.

Und als wir am Abend  nach Hause kamen, hatte der beste aller Ehemänner nicht nur gestaubsaugt, sondern auch das Abendessen schon fast fertig, der Mini-Mann war gefüttert und das Tochterkind gut umsorgt von meinen super Eltern.

Alles in allem ein sehr schöner Nachmittag mit einem tollen Markterlebnis und viel Vorfreude auf den nächsten Markt am kommenden WE.

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