Donnerstag, 19. November 2015

Letzte Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt...

Als ist es so weit. Noch 10 Tage, dann findet der Weihnachtsmarkt statt.

Weil ich ja gesundheitlich und familiär nicht wirklich viel für meinen Stand nähen konnte, obwohl ich mir vorgenommen hatte, schon im Sommer zu beginnen, muss ich - trotz grosser Müdigkeit - eben jetzt ordentlich ran an das Maschinchen. Dieses läuft auf Hochtouren und zeigt wieder mal seine Macken (meine Bernina ist eine echte Zicke Diva), aber dennoch springt noch das eine oder andere in die Boxen mit der Ware für den Markt. Ich bin froh, dass ich gelernt habe auch unter Druck gut zu arbeiten. Und dass viele Ideen in mir schlummern, die erst recht unter solchen extremen Bedingungen From annehmen.

So gab es nicht nur neue Applikationen für die tollen Kindertaschen.


Sondern auch neue Designs für die beliebten und praktischen Wärmekissen. (Die sich auch prima für Grosse eignen.)


Die Designs sind übrigens © von Babelina & Button...

Wer also noch etwas Nettes für Klein (und eben auch Gross) sucht, sei herzlich eingeladen, in etwas mehr als einer Woche an den Weihnachtsmarkt Neerach zu kommen. Und sei es nur für einen Schwatz. Glühwein kann ich selbst leider keinen anbieten, aber mit dem darf man sich gerne an einem andern Stand eindecken. Ich freue mich natürlich über jeden Besuch. Wen ich nicht persönlich kenne, der darf mich gerne auch anquatschen - leider kann ich Menschen in Realität oft kaum ihren Facebook oder Blogger Profilbildchen zuordnen, und Markttage sind für mich immer so voll von Eindrücken, dass es mir manchmal schwer fällt, das alles einzuordnen. Seid also nicht böse, wenn ich dann etwas zerstreut bin. :-)

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Babelina & Button am Weihnachtsmarkt Neerach



Wenn ich meinen Blog besuche, befällt mich ein schlechtes Gewissen... Seit über einem Jahr habe ich nichts mehr gepostet. Dass überhaupt noch Lesende vorbeischauen, wundert mich - und erfüllt mich zugleich mit Dankbarkeit.

Es ist ruhig gewesen bei Babelina & Button dieses Jahr, zu ruhig, aber es gab so viele Sachen, die mindestens ebenso wichtig waren. Mit den Kindern fliegt die Zeit ohnehin nur so. Etliche gesundheitliche und familiäre "Zwischenfälle". Der Garten, das Zuhause. Zwei Kinder geben auch deutlich mehr zu tun als eines, zumal der kleine Mann ein wilder Kerl ist und mich derzeit sehr fordert. Zwischendurch mal auch ein ganz tiefes Motivationsloch, wo ich mich fragte, ob ich mit B&B weitermachen soll. Es gibt ja so viele Nähmuttis die mit mehr oder weniger Kreativität und Begabung ihre genähten Sachen an den Mann und die Frau bringen wollen. Braucht es da auch noch mich?

Aber was mache ich dann mit den vielen Labels?

Dann bekomme ich wieder Komplimente und Feedbacks zu meinen Sachen, seien es die Geschenke für andere Kinder oder die Sachen meiner eigenen Sprösslinge, die offenbar doch auffallen und Freude bereiten. Gelegentlich dann die Frage, ob ich das auch verkaufe, warum ich keinen Online-Shop hätte etc. Ich habe einen Shop, den ich aus Zeitmangel - siehe oben - und weil die Plattform so unhandlich ist, kaum pflege, und weil ich die Unpersönlichkeit des Mediums als sehr unfreundlich empfinde. Ich bin nach alter Schule erzogen worden, und auch wenn es ja so bequem ist, sich nahezu anonym hinter einem "Account" zu verstecken, so schreibe ich meinen Kunden jeweils immer eine persönliche Nachricht nach dem Kauf, um mich zu bedanken. In der Regel erhalte ich keine Antwort, was mich bis heute noch immer enorm irritiert.
Ich kaufe oft Dinge die mit meiner grössten Leidenschaft zu tun haben, im Ausland. Und bedanke mich jedes mal, wenn die Einkäufe eintreffen. Und es bestätigt mich in meiner Haltung, wenn ich erlebe, wie alle Verkäufer jeweils sehr dankbar sind und meine Mitteilung schätzen. (Wer mag darf meinen andern Blog besuchen. Ja, ich bin eine dieser seltsamen Personen die mit altmodischen Kleidern rumlaufen... :-) )
Meine Ansicht mag ebenso veraltet sein, aber ich schätze gewisse Umgangsformen und ein bisschen persönlichen Kontakt. Aus etlichen solcher online Einkäufe im Ausland sind mittlerweile nette persönliche Bekanntschaften entstanden. Insofern mag dies auch erklären, weshalb ich Babelina & Button beinahe an den Nagel hängen wollte. Und warum ich es dann doch nicht tat.

Denn: Schon ist wieder Herbst und man macht Pläne für die bevorstehende Adventszeit. Und dann kommen die Einladungen zur Teilnahem an all den Weihnachtsmärkten in meiner Region. Und ich denke an all die tollen Begegnungen am Verkaufsstand, mit neuen und Stammkunden. Die Besuche von Freunden und Familie. Und dann denke ich, dass genau für diese schönen Momente, wo ein mit Liebe angefertigtes Stück aus meiner Werkstatt über den Tisch geht und jemand anderem Freude bereitet. Am schönsten ist es immer, wenn Kinder sich etwas aussuchen dürfen und mit glänzenden Augen sehen, wie die Eltern ein neues Shirt oder etwas anderes in ihre Tasche packen.

Deshalb: Ja, dieses Jahr nach dem gesundheitlich bedingten Totalausfall vom letzten Jahr ist Babelina & Button wieder im Einsatz!
Gerne wäre ich endlich wieder auch in Dielsdorf mit dabei gewesen, aber meine Gesundheit hat mir erneut übel mitgespielt (ich huste seit 5 Wochen), und ein zweitägiger Einsatz als "one-woman-show" wäre mir zu viel geworden. (Zumal ich ja alles selber entwerfe, anfertige, organisiere etc... und ich mein Sortiment nicht mit zugekaufter Import-Ware "auffüllen" kann.)
Umso mehr freue ich mich auf meine Teilnahme am kleinen, feinen Neeracher Weihnachtsmarkt hier bei uns im Dorf. Dieser Anlass ist mir mittlerweile ganz besonders wichtig, da wir viele Menschen hier kennen und ich mich so über die vielen netten Besuche am Stand freue. Und wo sonst fragt die Organisatorin einen persönlich nochmals an, ob man denn auch bitte dieses Jahr wieder komme. 

Wer die freundliche Atmosphäre dieses Marktes geniessen möchte, kann sich anschliessend auch bei einem Spaziergang im Neeracher Ried die Beine vertreten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, und abends kommt der Samichlaus. Natürlich wird es auch wieder viel Farbenfrohes aus meiner "Produktion" zu sehen (und kaufen) geben. Und es sind auch zwei neue Mützenmodelle mit dabei! Ich muss noch ein wenig an die Nähmaschine sitzen, denn ich habe in den vergangenen Monaten mehr für mich und die Kinder genäht.
Dieses Jahr werde ich übrigens zeitweise unterstützt von meiner Tochter, die sich freut, mit Mami am Stand verkaufen zu dürfen.

Sonntag, 29. November 2015, Dorfzentrum Neerach / Rund um den Gasthof "Zum Wilden Mann"
Steinmaurstrasse
8173 Neerach
14-19h
(Achtung, der Dorfkern ist teilweise gesperrt)
Ich freue mich, wenn Ihr vorbeischaut!

Mittwoch, 28. Mai 2014

Rosalie zieht nach Berlin!

Es ist ein bisschen ruhig hier geworden. Zum einen weil familiär immer viel läuft, besonders jetzt wo die Kinder wieder draussen aktiv sein wollen. Gerade die letzten Monate vor der Einschulung unserer Tochter möchten wir doch zusammen noch etwas geniessen, denn ab August besucht sie den Kindergarten. Das ist auch für mich als Mutter ein grosser Schritt...

Zum andern hat der viel zu milde Winter einen sehr frühen Frühling beschert, so dass ich sehr viel Gartenarbeit auf einmal erledigen musste, wodurch ich mir noch eine weniger harmlose Entzündung im Daumen- und Handgelenk zuzog.

Vor einiger Zeit wurde ich von einer netten Dame aus Berlin kontaktiert, die meine Eulenspieluhr Rosalie gesehen hatte und die eben so eine für ihr erstes Enkelkind bestellen wollte, mit der Melodie aus dem Lieblingsfilm von ihr und ihrer Tochter, der künftigen Mama. Drei Nüsse für Aschenbrödel. Ich liebe den Film ja auch über alles, und mittlerweile kennt und liebt ihn auch meine Tochter.


Mit der Kundin einigten wir uns auf eine geschlechtsneutrale "Ausstattung", mit mintfarbenen Akzenten, und sie wünschte sich noch Füsse für die Eule. Ich selbst habe nie daran gedacht, welche zu nähen, und nachdem ich diese nun machen musste, ist mir auch klar, dass dies künftig auch nicht der Fall sein wird. Um die Füsse wenden und stopfen zu können, brauchen sie eine gewisse Grösse, und ich habe drei Versionen genäht, bis es geklappt hat. Trotzdem hat mir meine Erfahrung als Bärenmacherin wieder mal viel geholfen.


Gestern Abend nun ist Rosalie fertig geworden, die Spieluhr mit der bezaubernden Melodie ist sicher im Bäuchlein verstaut und fixiert, Rosalie selbst ist gut gefüllt und schön rund und anschmiegsam mit ihrem Federkleid aus Öko-Teddyplüsch aus reiner Baumwolle. Nun ist sie  also flügge und wird heute ihre Reise in den Norden antreten. Ich habe wieder mal eine sehr positive Erfahrung mit einer Kundenbestellung gehabt. Es ist ja leider nicht immer so.

Donnerstag, 10. April 2014

Neue Artikel im Shop

Der Frühling ist bei vielen mit Putzen und Aufräumen verbunden. Ein bisschen auch bei mir, und so sind viele neue Sachen in meinen kleinen Laden gewandert. Einige sind neueren Datums, andere sind noch von den Weihnachtsmärkten und waren seither ein bisschen verwaist in ihren Boxen.

Nun scheint die Sonne, und somit ist ein Fototermin angesagt.



Die beiden Kirsch- respektive Traubenkern-Wärmekissen zuunterst (Vogel und Elefant) sind allerdings schon verkauft worden, bevor ich sie im Shop einstellen konnte. Haarspangen wird es bald noch ganz viele neue geben. Eigentlich wollte ich keine mehr machen, aber dann fand ich ganz tolles Zubehör und konnte nicht widerstehen... Bald mehr dazu!

Mittwoch, 26. März 2014

Frühlingserwachen - Geburtstagskleid und Waldorf Puppe

Scheinbar rechtzeitig zum Frühlingsbeginn erwacht Babelina & Button aus dem Winterschlaf... Es ist ein bisschen still geworden hier, was diverse Gründe hatte.

Nach einem katastrophalen 2013 mit zahllosen Unfällen und andern unerfreulichen Ereignissen und der anstrengenden Zeit der Weihnachtsmärkte habe ich den Winter etwas ruhiger verbracht. Ausserdem habe ich mich vermehrt meinem Hobby gewidmet. Ich habe, wie einige vielleicht wissen, eine ausgesprochene Schwäche für Vintage-Schnittmuster und alles, was damit zu tun hat. In der letzten Zeit ist meine Sammlung an dazu gehörenden Accessoires (Schmuck und Hüte aus den 40er und 50er Jahren) etwas zu gross geworden, so dass ich dort aktiv werden musste....

Am 21. März hat das Tochterkind seinen fünften Geburtstag gefeiert. Derzeit steht sie total auf Röcke und Kleidchen, was mich als Mutter einerseits freut, habe ich ja noch einen Buben der mit Hosen benäht werden kann, aber zwischendurch macht es mich auch fast wahnsinnig, wenn das Kind bei klirrenden Minustemperaturen nach seinen Sommerröckchen verlangt und jegliche Hosen verweigert.

Zum Geburtstag nun habe ich ihr ein Kleidchen versprochen. Dazu hatte ich diesen tollen Stoff von Michael Miller im Kopf.

Daraus gab's dann ein zweiteiliges Kleid, bestehend aus einem eigens zusammengebastelten Oberteil und einem relativ simplen gerafften Rock mit Bund. Leider hat sich einmal mehr meine Tochter als tückisches Modell erwiesen. Dreimal gemessen und der Rock war dennoch zu weit. Sie liebt das Kleid trotzdem, vor allem weil es rot ist. Sie lieb derzeit diese Farbe, was mir eigentlich lieber ist als Pink oder Lila.


Tja, und dann wünschte sie sich eine noch eine Puppe. Naja, eine mit roten Haaren "wie Mami". Wo kriegt man das bloss her? Und dann - sie hat bereist eine Puppe aus Plastik, mit der sie kaum spielt, hingegen mit ihrem Elf aus Nickiplüsch schon. Also eher eine Stoffpuppe. Na dann, ran an die Materialkisten und los!

Ich hatte schon lange mal mit einer Waldorf Puppe geliebäugelt, zumal ich in meinem früheren Leben Teddybären entworfen und hergestellt habe. Bären und Puppen sind ja irgendwie miteinander verwandt, finde ich, und so viel mir die neue Herausforderung auch leicht. Blöderweise hatte ich keine richtige Anleitung, keine exakte Vorgabe wie man eine gewisse Grösse bei so einer Puppe erreicht wird. Sie sollte ja nicht zu klein werden. Irgendwie habe ich es geschafft, und ich bin vom Resultat sehr angetan. 

Leider ist die Perücke auf den Bildern noch nicht ganz fertig, da mir das Garn ausging. Ärgerlich... Aber Nachschub ist schon eingetroffen, und so steht der vollen Lockenpracht nichts mehr im Wege!


Am meisten freut mich, dass es eigentlich ein fast "richtige" Waldorfpuppe geworden ist. Keine Synthetik! Gestopft mit Schäfchenwolle, in einem Körper aus Schweizer Puppentrikot, Mohairgarn für die Haare und - die Liebe zum Detail - bestickt mit pflanzengefärbtem Biogarn aus Wolle und Seide. Den Trikot gibt es in ganz vielen Farben, so dass Kinder alles Art entstehen können. 


Eigentlich sollte das Puppenkind nicht blaugrüne, sondern tiefblaue Augen haben - wie meine Tochter. Aber der Junior war geradezu magisch von den kleinen Garnschiffchen angezogen, so dass das blaue Garn kurzfristig unter dem Sofa verschwand und erst nach dem Sticken des Gesichts wieder auftauchte...

So eine individuelle Puppe, selbst gemacht und entworfen, ist fast wie ein Kind. Da werde ich schon beinahe sentimental. Und wie ich mit meinem Mann vor dem Fernseher sass und die Haare in die gehäkelte Perücke einzog, musste ich an den Animationsfilm "Merida" denken.


Den aufmerksamen Leserinnen und Lesern unter Euch ist vielleicht aufgefallen, dass das Kleid ein bisschen wie das meiner Tochter ausschaut. Naja, das Rot ist etwas dunkler, aber ich konnte den grossgepunkteten Stoff für das Puppenkind nicht benutzen, von der riesigen Bordüre ganz zu schweigen. In letzter Minute kam mir die Idee, im Internet nach einem hübschen Webband mit Zwergen zu suchen.


Dann fand ich das hier! Es war genau das, was ich suchte und passt perfekt für dieses Puppenkleid. Und die nette Verkäuferin hat sich fast ein Bein ausgerissen, damit das Band in letzter Minute bei uns ankam und das Geschenk rechtzeitig fertig wurde. (Für Unterwäsche hat es dann leider nicht mehr gereicht, und meine Tochter fand etwas empört, ihr Kind habe keine Unterhose an.)

Und ratet mal, wie die Puppe heisst? Richtig: Merida.


Montag, 27. Januar 2014

Karnevals-Kostüme zum Ersten....


Ich gebe zu, ich bin kein Fan der Karnevalszeit. In meiner Region ist nicht viel von den ursprünglichen Bräuchen der "Fasnacht", wie sie im alemännischen heisst, geblieben. Trotzdem erinnere ich mich, wie ich mich als Kind gern verkleidet habe und am Kinderumzug teilgenommen habe.

Dieses Jahr wollten wir deshalb zum ersten Mal unsern Kindern an der Kinderfasnacht teilnehmen lassen. Das war doch etwas aufregend für uns Eltern. Ein passendes Kostüm für beide zu finden war nicht leicht, zumal ich sie als Pärchen schicken wollte. Solange Junior noch keine eigene Meinung hat und auch nicht spricht, wollte ich davon profitieren, dass er sich gegen den Partnerlook mit der grossen Schwester nicht wehren kann wehrt. Zuerst schwebten mir Marienkäfer vor, aber GöGa fand das für den Krümel zu mädchenhaft. (Es heisst aber doch DER Marienkäfer?) Also entschied ich mich für Pilze. Die Tochter wollte hingegen unbedingt eine Prinzessin oder eine Elfe sein. Die Lösung war eine Pilzprinzessin, die ich mit dem Versprechen, es werde ein Röcklein dazu geben, meiner Tochter schmackhaft machen konnte. Ich ahne, dass das Thema der Prinzessin in allen Nuancen von Rot, Rosa und Lila für die kommenden Jahre noch nicht vom Tisch ist und bin froh, der kleinen Dame diesmal nicht vollkommen nachgegeben zu haben. Rot war dabei, sie war glücklich.

Zuerst fanden intensive vorwiegend gedankliche Vorarbeiten statt. Wie genau sollte das aussehen? Welches Material? Welche Techniken? Ich entschied mich für Fleece, da er schön warm hält und leicht zu verarbeiten ist. Zuerst wollte ich für beide Overalls nähen, damit die Kinder unter den Kostümen ihre Schnee-Anzüge tragen könnten. Als dann aber der Rock konkrete Formen annahm und sich zu einem super-bauschigen Tutu entwickelte, beschloss ich, für die Tochter einfach eine Art Leggins und einen etwas längeren Pulli mit Stehkragen zu nähen, weit genug für zwei Schichten Thermo-Unterwäsche.




Den Overall für Junior in Übergrösse und grossem Zipper in der Mitte verzierte ich mit Applikationen an den Beinen, damit es wie Gras aussieht. Auf dem Popo sitzt keck ein Glückskleeblatt.



Die Mützen waren die grösste Herausforderung. Da ich ja keinen fertigen Schnitt hatte, musste ich Handgelenk mal Pi etwas zuschneiden. Als Basis diente mir für meine Tochter der Grundschnitt meiner Eulenmütze, für den Kleinen entwarf ich ebenfalls frei Schnauze und unter viel Gefluche eine Art Sturmhaube aus dickem Jersey. Diese sorgte dafür, dass die eigentliche Pilzmütze nicht verrutschen konnte und der kleine Pilz im Ohren- und Halsbereich schön warm hatte. Und verrutscht ist nichts. Auch nicht als das kleine Pilzkind müde auf Papas Schultern herumzappelte...


Am Sonntag sollte der Umzug stattfinden, am Samstagabend fiel mir mit Schrecken noch ein, dass ich a) noch keine Krone für die Pilzprinzessin hatte und b) noch Taschen für das Konfetti hätte machen wollen. Nachdem die Kinder im Bett waren, konnte ich mich auch diesen Aufgaben noch widmen. Zum Glück hatte ich noch roten Fleece mit weissen Tupfen, sowie roten dicken Bastelfilz vorrätig, aus dem ich ratz-fatz zwei Taschen schusterte. Aus gelbem Filz und ein paar ebenfalls meinem Fundus entsprungenen facettierten Glas-Steinen entstand die Krone, einer echten Pilzprinzessin würdig.

Bei der Prämierung der maskierten Kinder hätten meine beiden Pilze den ersten Platz belegt. Da wir aber mit den müden Kindern und den ganzen kakophonischen Musikern in der Halle  nicht bis halb fünf warten konnten (meines Erachtens ist das auch schlecht geplant, bei einem Kinderanlass, der schon um 12:30 beginnt...), haben wir das verpasst. Aber ich hatte ja eigentlich gar nicht an der Prämierung teilnehmen wollen, und dass die Kinder Spass hatten und ich von vielen lieben Leuten Komplimente bekam, hat mir eigentlich mehr bedeutet.

Falls Euch meine Kostüme inspirieren, wäre ich froh, wenn Ihr sie nicht einfach kopiert, sondern vorher fragt und vielleicht kreativ eigene Elemente einbringt - danke!

Freitag, 29. November 2013

Meine Eulenmütze...



Sie ist mein wohl meist verkaufter / bestellter Artikel. Sie soll schon kopiert worden sein. Sie kann in allen Farben des Regenbogens für Euch genäht werden.

Nun ist sie auch noch "berühmt" geworden. (Eine kleine Übertreibung meinerseits, aber bei den ein wenig provinziellen Verhältnissen meiner Heimat ist das schon ein Wahnsinns-Ereignis....)

Im aktuellen Magazin "Saft & Kraft" des Elektrizitätswerkes des Kantons Zürich, liebevoll EKZ genannt, ist unter dem Tiel "Gut behütet" meine Eulenmützen-Kreation abgebildet und macht somit Werbung für viele weitere handgemachte Unikate, die auf ansalia.ch angeboten werden. Dort habe ich ebenfalls einen Shop.
Gewissermassen werbe ich für die Gemeinschaft - eine gute Sache und hoffentlich hilfreich, diese tolle Plattform einem breiteren Publikum schmackhaft zu machen und zu beweisen, dass herzige (Kinder-) Kleidung nicht zwangsläufig beim schwedischen Importeur von Massenware aus Billiglohnländern gekauft werden muss, sondern, wie auch viele andere Sachen, in guter Qualität handmade aus hiesiger Produktion erstanden werden können. (So dass eine Mutter ebenfalls noch ein kleines Sackgeld erwirtschaften kann....) Garantiert ohne Kinderarbeit und mit viel Freude und Liebe hergestellt.


Ich wünsche allen kreativen Frauen da draussen, mit online-Shop, Markstand, was auch immer..., eine erfolgreiche Vorweihnachtszeit!




Geistiges Eigentum

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