Mittwoch, 19. Dezember 2012

Spieluhren der besonderen Art


Eine sehr nette Kundin hat bei mir, inspiriert von meinen kleinen Matrioschka-Puppen aus Stoff, eine Matrioschka-Spieluhr bestellt. Hier nun das Resultat.

 
Dieser Auftrag hat mir viel Freude bereitet, da ich in den letzten paar Wochen sehr viele Fleece-Mützen für den Winter respektive die Märkte genäht habe, und nun dieser fast frühlingshafte zartlila Stoff, mitten im Winter. Besonders gefreut hat mich auch, dass die Kundin die Melodie von "Pippi Langstrumpf" gewählt hat.


Das Einbauen der Musikdose ist immer etwas knifflig, aber wenn dann die fertige Spieluhr vor mir liegt, freue ich mich und hoffe immer ganz fest, dass sie dem beschenkten Kind sehr lange sehr viel Freude bereiten möge.


Hier noch die Bilder der Spieluhren, die ich für die Weihnachtsmärkte angefertigt habe und die bis auf eine verkauft wurden.






Die Eule spielt die hübsche Melodie aus dem schon etwas älteren, aber sehr zauberhaften Film "Drei Nüsse für Aschenbrödel", deshalb trägt die Eule den Namen Rosalie...


Freitag, 14. Dezember 2012

Marktbericht zum Zweiten und ein paar neue Sachen


Letztes Wochenende hatte ich meinen zweiten Anlass, den Diesdorfer Weihnachtsmarkt. Es war schon etwas anstrengend, zwei solche Anlässe in so kurzer Zeit, aber es war auch schön. Machbar war das natürlich nur dank der tollen Unterstützung meiner Eltern und meines Mannes. An dieser Stelle ein grosses und inniges Dankeschön!

Mein grosser Dank geht auch an alle die, die vorbeigeschaut, Verwandte, Bekannte, Freunde, alte und neue Kunden, die sich für meine Sachen interessiert und eventeull sogar etwas gekauft haben.

Es war einmal mehr Schnee angekündigt worden für Samstag, aber die Menge hat uns dann doch überrascht. Am Markt mussten wir zuerst den Schnee etwas wegputzen. Den Stand hatten zum Glück unsere freundlichen Standnachbarn bereits grösstenteils ausgebuddelt. (Danke Euch beiden, auch für den Glühwein, den Punsch, und, und....)

Wegen der Schneemenge und der Kälte zeigten sich zunächst nicht viele Besucher, und auch viele Marktfahren blieben dem Anlass fern. Leider beobachte ich auch immer wieder, dass viele Leute die Stände kaum anschauen, sondern vielmehr sich etwas zu essen besorgen (die obligate Bratwurst mit Glühwein), den Markt abmarschieren und dann wieder gehen. Dennoch fanden einige Sachen von Babelina & Button neue Besitzer. Zu meiner Freude wurden viele Kinderschürzen verkauft, Fleece-Mützen, einige Shirts,  Spieluhren, Taschen, daneben auch kleinere Sachen. Besonders gefreut hat mich, wenn Kunden vorbeikamen und mir sagten, sie hätten schön vor 2 Jahren bei mir etwas gekauft. "Returning customers" nennt man sie im angelsächsischen Raum, und das zeigt mir, dass diese Kunden zufrieden mit meinen Artikeln sind und deshalb erneut etwas von mir erwerben. Das ist eine Bestätigung, die mindestens so viel bedeutet wie der Verdienst.

Gepimpte Taschen aus Canvas

Knistermonsterchen "Luigi"

Ein Eulen-Mobile in Beeren-Farben




Leider habe ich so wenig Zeit gehabt vor den Märtken, um meine Werke zu fotografieren, dass es von vielen keine Bilder gibt.

Trotz sehr kalter Füsse während zwei Tagen hat es aber dennoch Spass gemacht, auch wenn sich der Gewinn im Rahmen hielt, insbesondere im Vergleich zum vorherigen Markt, der nur einen Nachmittag dauerte. Aber ich betrachte es auch immer als eine Chance etwas zu lernen, was ich ändern sollte, was ich beibehalten möchte, wo noch Entwicklungspotential besteht. Letzteres gilt v.a. für die Präsentation der Ware. Zwar haben meine Holzpuppen Babelina und Button wertvolle Dienste gleistet, aber eben nur in kleinem Masse. Die beiden hatten sogar am Tag vor dem Anlass noch je ein paar neue Pumphosen mit trendiger Stern-Appliaktion erhalten. Da diese nicht verkauft wurden, trägt nun mein Sohn die kleinere davon. (Meine armen Kinder müssen wiederholt als Versuchskaninchen herhalten.)

Pumphose aus Cord mit Sternen-Applikation

Trotz der vielen Vorbereitungen konnte ich für den "Samichlaus-Tag" (Nikolaustag) für meine Tochter ihren ganz persönlichen Stiefel nähen. Dort werden dann die Nüsse, Leckereien und kleine Geschenke drin verpackt vom Nikolaus. Da meine frisch revidierte Nähmaschine leider bereits nach 2 Monaten wieder den Geist aufgegeben hat, musste ich für diese Arbeit auf die mittlerweile 50jährige allererste Nähmaschine meiner Mutter zurückgreifen. Verwendet habe ich dazu einen der vielen tollen weihnachtlichen Prints aus den USA, die teilweise schon musealen Wert haben. In meinem Fundus finde sich noch einige solche Schätzchen. Und das ist gut, denn mein Mann möchte auch seinen persönlichen Stiefel haben.




Ebenfalls noch rasch gezaubert habe ich dieses Raglanshirt für das Tochterkind. Viele Oberteile sind ihr urplötzlich zu knapp geworden, v.a. zu kurz, und es geht ja nicht dass das Mami haufenweise Shirts für andere näht und die Kinder haben nichts schlaues anzuziehen... Den Jersey finde ich noch immer sensationell, so viele tolle Farben, so ein schönes Design.

Nun sind noch die letzten Kundenaufträge zu erledigen, danach möchte ich ein bisschen Pasue machen. Vor allem auch um die Nähmaschine einmal mehr in Reparatur zu geben.

Doch neuen Stoff habe ich schon bestellt, für die Frühlingsprojekte. Und einen Markt im Sommer wird es vielleicht auch geben. Man darf also gespannt sein.


Montag, 3. Dezember 2012

Marktbericht

Gepimpte Taschen




Gestern war es also so weit. Nachdem ich letztes Jahr bedingt durch meine Schwangerschaft an keinem Markt teilnehmen wollte, sind diesmal gleich zwei auf dem Programm. Gestern war also der erste.


Bildunterschrift hinzufügen

Schnee war angekündigt worden, und als wir gestern aufstanden, lag tatsächlich eine weisse Decke über dem Zürcher Unterland. Perfekt für einen Weihnachtsmarkt. Abgesehen von einem garstigen Wind, der das Aufstellen und Dekorieren des Standes etwas mühsam gestaltete.

Mit der Hilfe meines Göttergatten klappte es - an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an ihn, auch für die Geduld mit mir während der letzten paar Tage und das Ignorieren der Stoffe und Schnittmuster, mit denen er sich zeitweise den Esstisch teilen musste.

Es war ein schöner Nachmittag. Zu beiden Seiten hatten alte Bekannte und Nachbarn ihre Stände, ich hatte viele nette Begegnungen und Gespräche und habe doch das eine oder andere verkauft. Gefreut hat mich vor allem, dass die Käuferinnen und Käufer vorwiegend aus dem Dorf selbst stammten. Zwar hatte ich fast durchwegs sehr kalte Füsse, aber es gab doch immer Kundschaft und Interessierte und so lief dauernd etwas.

Fleece-Mützen im Schneegestöber... Ein paar fanden neue Besitzer(innen)

Luftballonhüllen stiessen ebenfalls auf Interesse


Spieluhren der besonderen Art. Ungewöhnliche Melodien und liebevolle Motive...


Aus meinem "früheren" Leben: die Alba Bears durften auch nochmals Marktluft schnuppern.

Und als wir am Abend  nach Hause kamen, hatte der beste aller Ehemänner nicht nur gestaubsaugt, sondern auch das Abendessen schon fast fertig, der Mini-Mann war gefüttert und das Tochterkind gut umsorgt von meinen super Eltern.

Alles in allem ein sehr schöner Nachmittag mit einem tollen Markterlebnis und viel Vorfreude auf den nächsten Markt am kommenden WE.

Mittwoch, 14. November 2012

Marktprojekte

Die Funkstille lässt es vermuten: ich bin fleissig an den Vorbereitungen für meine Weihnachtsmärkte. Es entstehen, sofern es meine spärliche Nähzeit zulässt, neue Artikel für den Verkauf, und daneben auch noch Sachen, um meinen Stand auch markttauglich zu gestalten.


Dazu gehören diese beiden Racker da. Es sind die personifizierten Babelina und Button, unschwer erkennbar ist, dass meine Kinder als Vorlage herhalten mussten. An einem Abend mit der Bandsäge rasch aus ausrangierten Holztablaren vom Möbelschweden ausgesägt (mit einem Mann, der höchste Bedenken um das Heil meiner Finger hatte), geschliffen und gestern Nachmittag mit ungiftigen Acrylfarben bemalt.

Diese beiden Köpfe werden dann mit Unterteilen zusammen gebaut und dienen als Kleiderständer, damit die paar Sachen, die genäht habe, auch richtig präsentiert werden können.

Leider komme ich bei weitem nicht dazu, alle ins Auge gefassten Projekte zu realisieren, aber ich freue mich dennoch sehr auf diesen beiden Events. Ich werde nicht nur Kleider, Jersey-Shirts und ein paar Hosen dabei haben, sondern schöne Dekosachen und Accessoirs für Kleinkinder. In einem späteren Post werde ich Euch gerne ein paar der Sachen zeigen.

Hier noch die genauen Angaben:

Weihnachtsmarkt Neerach (Dorfmarkt mit lokalen Teilnehmern), Sonntag, 2.12.2012, nachmittags, beim Restaurant Wilder Mann

Weihnachtsmarkt Dielsdorf, Samstag und Sonntag, 8./9.12.2012, 9-20h (Sa) und 12-17h (So).


Dienstag, 23. Oktober 2012

Neue Mützen für Winter 2012/13


Ich bin nicht untätig, auch wenn es etwas still geworden ist. Das lag zum einen am defekten Laptop und einem Internet, das permanent Aussetzer hatte, zum andern an der Vorbereitung für den Winter und für meine beiden geplanten Weihnachtsmärkte.

Hier sind schon mal ein paar der neuen Wintermützen aus Fleece. Der Waschbär hat mich in beiden Versuchen noch nicht überzeugt, ein neuer Entwurf liegt aber schon vor. Der Dino wird ein Einzelstück bleiben, da er zu aufwändig ist.

Das geübte Auge erkennt zudem, dass die Eule ein etwas anderes Design hat (als Vergleich dazu die rosa Eule, die noch nach dem alten Entwurf gefertigt wurde). Ganz toll auch das Fuchsia, das super zum Regenkombi unserer Tochter und zu den Thermostrumpfhosen passt, wo es sogar auch Eulen drauf hat (alles von Tch*bo). Kleines besonderes Detail: Das Auge der Blinzel-Eule. Ein bisschen Augenzwinkern damit wir das Schmunzeln und sich Freuen im Alltag nicht vergessen...

Und danke für's Nicht-Kopieren meiner Mützen. Seid selbst kreativ. :-)(Muss ich leider sagen, weil es Leute gibt, die denken, das Leben sei Selbstbedienung.)

Mehr Neues und v.a. mehr Infos zu meinen Märkten in einem der kommenden Posts.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Shirt mit Dala-Pferdchen



Ich wollte für mich mein erstes Shirt nach dem Schnitt "Melina" nähen. Obwohl ich sehr mutig eine kleinere Nummer gewählt hatte als nach der Masstabelle nötig gewesen wäre, schien mir dann das fast fertige Shirt immer noch zu gross. Es sass einfach nicht so wie erhofft. Also flog das halbfertige Teil erst mal in eine Ecke. Da aber schon Freitag Mittag war und ich für Samstag ein neues Oberteil haben wollte (Familienfest), musste ich mir flugs ein neues und vor allem besser sitzendes Schnittmuster zurechtbasteln, das ich dann, inspiriert von der besagten Melina, teilte, so dass ein Shirt im Mustermix draus wurde.


Verwendet habe ich dazu die schönen Dalapferdchen von Lillestoff, die bei mir Liebe auf den ersten Blick waren. Sie erinnerten mich so an meine Skandinavienreisen. So kann ich meine Freude an allem Nordischen auch mit meiner Kleidung ausdrücken.


Dies ist mein erstes Kleidungsstück für mich in dieser Art, und ich bin ein bisschen Stolz auf meinen Mut. Zuerst dachte ich, es könnte vielleicht etwas pyjama-ähnlich aussehen, aber irgendwie müssen ja nicht alle so eintönig wie graue Mäuse aussehen, wie es eben schnell mal der Fall ist, wenn man Kleider ab Stange trägt. :-) Dieser bunter Mix vielleicht etwas kindisch, aber mir gefällt's, und das ist die Hauptsache. Und meinem Göttergatten gefällt es auch.




An der Passform muss ich v.a. bei der Schulterbreite noch etwas arbeiten, ansonsten bin ich zufrieden, wie das Shirt sitzt.

Stoffe: Jersey Dalapferdchen von Lillestoff by Gretelies, Ringeljersey rot-weiss und Unijersey türkis, Bündchenware aqua meliert
Schnitt: B&B
Modell: Fräulein Kunigunde, meine treue Begleiterin seit den Näharbeiten meines Hochzeitskleides





Montag, 1. Oktober 2012

Kleid "Aydeen"



Manchmal trage ich Ideen monatelang mit mir herum, sie nehmen Form an, sind aber irgendwie noch nicht ganz "fertig". Plötzlich aber springen sie raus und wollen realisiert werden. (Ich bin dann gewissermassen "schwanger mit einer Idee".) So ist es mir mit diesem Kleid ergangen. Nein, zugegeben, neu ist ja ein solches Kleidchen nicht, und es gibt vielleicht bereits ähnliche Schnitte. Aber ich wollte etwas Eigenes in der Art machen: kein zu verspielter Schnitt, aber dennoch mit einer gewissen Raffinesse, der ausserdem je nach Stoffwahl richtig pfiffig aussehen kann. Deshalb habe ich den Schnitt "Aydeen" genannt (das bedeutet kleines Feuer und ist ein wunderschöner irischer Frauenname).


Das Oberteil ist in Wickel-Optik gearbeitet und hinten mit konventionell geknöpft. Deshalb habe ich es gefüttert, wodurch es meines Erachtens auch etwas schöner sitzt. Die Ärmel haben einen Rüschenabschluss, und das angesetzte Rockteil ist leicht gerafft, so dass die nötige Weite entsteht. Obwohl ich einen amerikanischen Stoff verwendet habe, der nur 42 Zoll breit ist, ist das Kleidchen weit genug ausgefallen. Aber natürlich könnte man mit einem breiteren Stoff oder durch das Zusammensetzen von zwei Stücken den Rockteil etwas weiter und verspielter gestalten, je nach Geschmack (und je nach Wunsch der jungen Dame, die das Kleid tragen wird). Und die Länger ist ja auch variabel.


Ausserdem ist die Rüsche am Ärmel kein absolutes Muss, man kann den Ärmel auch einfach mit einem geraden Saum abschliessen.


Je nach Vorliebe kann das Kleid aus einem einheitlichen Material oder durch Kombination verschiedener Stoffe genäht werden. Ich habe für mein Testmodell dieses wunderschöne Schätzchen aus Baumwolle von Amy Butler aus der Serie "Soul Blossom" verwendet. Die tollen Farben sind einerseits etwas herbstlich (ach, ich liebe diese Jahreszeit!), andrerseits lassen sie sich ganz gut mit vielen Sachen kombinieren, so dass es ein fast zeitloses Kleidungsstück ist. Es ist eigentlich idiotisch nicht sehr klug von mir, dass ich sogar für meine Versuchsmodelle solche schönen Stoffe wähle, aber ich bin jeweils so ungeduldig, das Resultat zu sehen, dass ich keine Lust habe, mit langweiligen Stoffen zu experimentieren. Als Kombistoff diente ein holländischer Stoff mit Punkten aus schöner feiner Baumwolle


Für mein Testmodell habe ich versucht, die Masse für Grösse 104/110 umzusetzen, so dass das locker sitzende Kleidchen währende längerer Zeit getragen werden kann. So lohnt sich auch der etwas grössere Aufwand mit dem gefütterten Oberteil und den Knopflöchern. (Ich weiss, Schrägband mag gewissen Näherinnen praktisch erscheinen, um Material und Zeit zu sparen, aber manchmal ist ein gefüttertes Oberteil einfach schöner. Und viel komplizierter als ein schön verarbeitetes Schrägband ist es nicht.)


Meiner Tochter ist es derzeit noch zu gross, da sie Grösse 98 trägt und auch sonst nicht allzu kräftig gebaut ist, aber gerade für etwas stärkere Mädchen ist dieser Schnitt sehr empfehlenswert.


Und noch eine gute Nachricht: derzeit arbeite ich daran, das Kleid als Mehrgrössen-Schnittmuster umzusetzen und zu einem späteren Zeitpunkt als eBook zum Kauf anzubieten.

Das Kleid kann auch in einem Wunschstoff in Wunschgrösse fertig genäht bestellt werden, Stoff und Preis auf Anfrage.

Das etwas unmotivierte Fotomodell ist, so wie der kleine Bruder, der Papa und ich derzeit leider krank. Deshalb auch keine sehr tollen Fotos.
Abgebildete Grösse: 104/110 (Modell trägt nur 98)
Stoff: Amy Butler / Soul Blossoms, und holländischer Tupfenstoff in fuchsia und weiss, gefüttert mit weisser Popeline. 
Schnitt: B&B
Kleiderbügel: dekoriert von B&B (kann auf Wunsch bestellt werden)
Strumpfhosen: Migros (2011)
Genäht mit viel Liebe auf einer Bernina virtuosa 150 und einer Bernette Overlock.

Das Kleid kann auf Wunsch auch in einem Wunschstoff in Wunschgrösse bestellt werden, Stoff und Preis auf Anfrage.

Dienstag, 25. September 2012

Kuschelige Kombi



Meine Kinder sind beide krank derzeit. Die Grosse beklagt sich deshalb auch, sie habe kalt. Deshalb habe ich ihr diese zweiteilige Kombination genäht aus Fleece.


Dazu habe ich einen einfachen Raglan-Schnitt angepasst, ergänzt von meinem Schnitt für eine einfache und sehr bequeme Pluderhose, die ein bequemes Bündchen aus Jersey hat.


Das Besondere sind die Applikationen, hier zum ersten Mal aus Jersey - vorne passend zum Tochterkind eine kleine blonde Hexe, auf dem Rückenteil sowie den Hosen schöne violette Sterne. Da ich keine Stickmaschine habe und vermutlich nie haben werde muss ich mir damit behelfen - das wiederum hat den Vorteil, dass man viel kreativer sein kann und ich meine eigenen Motive entwerfen und applizieren kann.


Ein paar Tricks muss man dabei schon anwenden, dass die Applikationen schön geraten, und vor allem muss man viel üben. Kleine Einzelheiten wie z.B. die Augen sind auch für mich nach wie vor eine Herausforderung.












Donnerstag, 20. September 2012

Vom Schenken und vom Freudemachen



Diesmal ein kurzer Post. Dazu könnt ihr zuerst diesen Blogpost hier lesen...

Der lieben Nicci von Zwergenstoffe habe ich etwas zur Eröffnung ihres kleinen Ladens gemacht. Als ich im Januar mit meinem Sohn aus dem Spital kam nach der Geburt, hatte sie mir auch etwas Wundervoll-Praktisch-Heissersehntes geschenkt, das mich besonders berührt hat, weil es mir damals nicht so gut ging und weil wir uns in Realität zuvor noch nie begegnet waren.

Ich freue mich nämlich ungemein mit ihr, dass sie sich diesen Traum vom eigenen Geschäft erfüllen konnte. Einen passenden Glücksbringer dazu kann man immer brauchen!

Und ich freue mich, dass ich von der Freude, die sie mir damals gemacht hat, etwas zurückgeben konnte. :-)

Weil ich Huhn leider vergessen hatte, das "Werk" noch zu knipsen vor dem Schicken, müssen wir auf meine eigenen Bilder warten, bis ich dem "gefährlichen" Laden selbst einen Besuch abgestattet haben werde. Bis dahin müsst Ihr mit der "geklauten" Foto Vorliebe nehmen...

Oder Ihr könnt selbst im Laden vorbeischauen. Ich bin überzeugt, Ihr werdet nicht mit leeren Händen rauskommen. :-)

Dienstag, 18. September 2012

Luftballon-Hülle

Wenn die Kinder wetterbedingt nicht mehr draussen spielen können, muss man sich immer was einfallen lassen, dass das Mobiliar nicht zu Kleinholz wird...

Unbesorgt mit einem "Ball" spielen können meine Kinder jetzt dank dieser praktischen Luftballonhülle. Sie ist aus vielen bunten Stoffstücken genäht. In ungebrauchten Zustand kann sie platzsparend zusammengefaltet und überall hin mitgenommen werden. Luftballon rein, aufblasen, mit Knoten verschliessen, spielen!




Durch die Hülle erhält der zum Spielen oft zu leichte Ballon etwas mehr Gewicht, ohne dass man Angst haben muss wie bei einem normalen Ball, dass etwas in der Wohnung kaputt gehen könnte.


Test bestanden. Diese Hüllen werde ich in Zukunft noch in grösserer Zahl nähen.

Idee: Nicht von mir, zuerst gesehen irgendwo mal in einem kleinen Laden, dann ein bisschen im Netzt recherchiert, dann zuletzt irgendwas zusammengestiefelt nach diversen Modellen, bis es für mich passte.
Stoffe: aus meinem Fundus
Status: bestellbar in Wunschfarben, auf Anfrage

Montag, 17. September 2012

Cordkleidchen für kühle Tage



Dieser Cord ist ja nun wirklich nicht neu, aber ich liebe das Design mit den tollen Eulen und den Herzchen. 

Aus dem Stoff habe ich für das Tochterkind ein etwas mädchenhaft verspieltes Kleidchen genäht. Süss die Flügelärmelchen. Bei einem Stoff mit weniger Stand vielleicht besser, aber im grossen Ganzen bin ich zufrieden.

Weil es aber so lange gedauert hat, bis es fertig war, und weil das Kind in der Zwischenzeit noch gewachsen ist, ist es nun eher eine Tunika geworden. Aber tragisch ist das nicht, das Tochterkind liebt das Kleid und es wird ihr auch garantiert den ganzen Winter hindurch passen, da die Passform etwas lockerer ist. Mit dem Reissverschluss im Rücken ist es auch einfach anzuziehen.


So bleibt das Kleid bequem, auch beim Spielen, und auch wenn drunter mal ein etwas wärmeres Oberteil getragen wird. Toll in Kombination mit Leggins oder Hosen!


Schnitt Kleidchen mit Wickeloptik: Gebastel von Babelina & Button
Stoff: Eulenreigen von farbenmix
Modell trägt in der Länge eine 104, manchmal sogat 110, in der Breite eine 98

Donnerstag, 13. September 2012

Herbstliche Bastelideen für Kinder

Bild mit Zweig und bunten Knöpfen - von hier

Nun ist er also da, der Herbst. Ich liebe diese Jahreszeit! Ich bin glücklich, wenn die schwül-heissen Tage des Sommers definitiv vorbei sind. Ich mag die Farben der Landschaft, wenn das Sonnenlicht nicht mehr so gleissend ist, sondern viel weicher und alles mit einem goldenen Schimmer überzieht. Oder wenn der Nebel so dick liegt, dass man kaum Nachbars Haus sieht. Abgesehen davon, dass ich die Behausungen gewisser Nachbarn am liebsten überhaupt nicht sehen würde. Das ganze Jahr über. Dann kann ich auch mit gutem Gewissen nach Herzenslaune nähen... :-)

Aber was tun insbesondere mit kleinen Kindern, wenn sie nicht mehr täglich nach draussen können, um im Sandkasten zu spielen oder den Garten zu erforschen? Nein, man muss sie nicht gleich an die Wand kleben (Achtung: Bild ist NICHT zur Nachahmung empfohlen! und ich distanziere mich ausdrücklich von solchen Methoden!), damit sie nicht mit irgendwelchen wasserfesten Markern Wohnung und Einrichtung dekorieren, wie sowohl bei uns als auch bei einigen meiner Bekannten gelegentlich schon vorgekommen.

Quelle leider unbekannt, danke fürs Ausleihen!

Es gibt tolle Bastelideen um Kindern jeden Alters zu beschäftigen, die gleichzeitig auch Spass machen, den Herbst zu entdecken, ohne dass man dafür viel Geld ausgeben muss.

Bleistieft-Vase zum Schulbeginn - von hier




Geht auch zum Verarbeiten von Strandmitbringseln aus dem Urlaub, Idee von hier

Noch eine Vase, aus Zweigen - von hier


Lustige Wichtel aus Ästen von hier - mit noch mehr tollen Ideen!

Ein Familien-Stammbaum - tolle Idee von hier


Die Bilder sind erklärend genug und machen richtig Lust, bei einem herbstlichen Waldspaziergang Material zu sammeln und mit den Kindern dann zu Hause diese schönen Ideen nachzuarbeiten.

Lasst Euch inspirieren! Danke an Carina für den Tipp!

Pappteller als Sonnenlicht-Fänger, von hier

Girlande mit natürlichen Zutaten von hier


Geistiges Eigentum

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