Dienstag, 26. Juni 2012

Happy Birthday, Bernina!


Die Bernina-Nähmaschine ist ein Schweizer Urgestein, wie der Pass, nachdem sie benannt ist. Und so ist sie aus dem Leben vieler Schweizerinnen und Schweizer nicht mehr wegzudenken. Aus Anlass ihres Jubiläums läuft derzeit ein Wettbewerb, bei dem man eine neue Bernina gewinnen kann. Zwar habe ich keinerlei Chancen auf den Hauptgewinn, bei so vielen kreativen (und gelegentlich leider auch weniger kreativen, dafür werbetechnisch besseren) Mitstreitern. Aber was zählt ist das Mitmachen! Und ich bin irgendwie schon stolz darauf, dass ih es überhaupt gewagt habe teilzunehmen...

Ich würde mich freuen, wenn Ihr einem meiner Projekte Eure Sterne schenken würdet. Man kann übrigens einmal pro Tag abstimmen, und zwar noch bis am 5. Juli 2012.

Hier findet Ihr meine Wettbewerbs-Projekte:


http://www.80jahrebernina.ch/cms/?s=bn_vote&pid=30&page=12&


http://www.80jahrebernina.ch/cms/?s=bn_vote&pid=28&page=12&


http://www.80jahrebernina.ch/cms/?s=bn_vote&pid=26&page=12&

Als Projekte eingestellt habe ich einige meiner neueren Werken von "Babelina & Button", aber mit meiner Bernina habe ich schon so viel erlebt, dass es für ein Buch reichen würde.... Da wäre zum Beispiel die Sache mit meinem Hochzeitskleid, das ich auf meiner Bernina genäht habe, ohne je einen Einführungskurs gemacht zu haben, ohne je etwas Derartiges gewagt zu haben... Es hat mich viel Nerven und einige schlaflose Nächte gekostet, v.a. als das Maschinchen zwischendurch defekt zu sein schien und plötzlich nicht mehr so nähte wie gewohnt. Durch dieses riesige Projekt aber habe ich viel über meine Bernina gelernt, und seither sind wir ein prima Team.

Ach ja, und hier noch ein paar Bilder meines Hochzeitskleides.... Ein bisschen angelehnt an ein Givenchy-Modell von Audrey Hepburn aus den früheren 50ern, das Hubert Givenchy entworfen hatte, dazu ein bisschen Rosentraum, nach einem original Schnittmuster von 1956, leicht variiert.

Das Modell von Givenchy als Schnitt bei McCall's
Getragen von der bezaubernden Audrey Hepburn

Meine Version in champagnerfarbener Duipon-Seide...

...mit vielen Rosen in Zartrosa

Gefertigt nach diesem Originalschnitt von 1956 aus meiner Vintage-Sammlung

Und hier von vorne - das Oberteil mit eigenähten Stäbchen

Montag, 25. Juni 2012

Rosenträume im Glas...


In diesen Tagen bin ich leider kaum zum Nähen gekommen, entstanden ist lediglich ein Schnitt zu einem sommerlich leichten Rock für mich und natürlich das entsprechende Probe-Exemplar, das ich dringend machen musste, weil ich für eine kleine Feier bei Bekannten wieder mal nichts passendes anzuziehen hatte. Postpartale Figurprobleme. Das Resultat möchte ich lieber nicht zeigen, weil ich einfach nicht fotogen bin zeige ich vielleicht später. Dafür war ich sehr oft in der Küche, denn die Erdbeer- und Rhabarberernte hat mich dazu inspiriert, Konfitüren und Chutneys zu machen.

Erdbeer-Rhabarber war schon letztes Jahr mein Favorit, der Rhabarber-Chutney ist in Arbeit und dieses Jahr habe ich mir mit meiner neuen Kreation, Rosen mit Erdbeeren, den langgehegten Wunsch erfüllt, dass ich meine geliebten Rosen auch im Winter in Form eines kostbaren Brotaufstrichs noch etwas geniessen kann.

Das Rezept ist eine kleine Eigenkreation, wie vieles aus meiner Küche. Es soll hier auch nicht verraten werden, nur soviel: es braucht sehr viele Blütenblätter von ungespritzten Rosen für diese Köstlichkeit.

Mit einem passenden selbstkreierten Etikett und hübsch dekoriert eignet sich diese kleine Kostbarkeit perfekt als Mitbringsel für besondere Freunde.

Freitag, 15. Juni 2012

Mützen-Variante


Diesmal musste ich für eine liebe Kundin eine Variante meiner Wendemütze nähen. Nach dem Vorbild einer Mütze aus den 80er Jahren hatte sich ihr Sohn eine Mütze mit hochklappbarem Schild gewünscht.  Natürlich wollte ich diese neue Version gerne ausprobieren. (Und es ist auch schön, dass meine Kundinnen mir solche Sachen immer zutrauen...)

Was mit Schabracken-Einlage leicht realisierbar schien, stellte sich als ultimative Herausforderung heraus, da sich der nun sehr unflexible Schirm mit der Maschine kaum auf eine schöne Weise einnähen liess. Also griff ich zu Nadel und Faden und nähte das widerspenstige Teil von Hand ein, und das gleich für beide Seiten. Nicht vergessen, es ist ja eine Wendemütze.


Ebenso variierte ich auf Wunsch der Kundin die Höhe der Mützenkrone, die hier etwas kürzer ist.

Leider sind die Fotos nicht so gelungen, aber morgens um 6:30 Uhr muss niemand von mir solche Kunststücke verlangen. :-)

Trotz der Schwierigkeiten sieht die Mütze ganz ordentlich aus - wird aber wegen der grossen Aufwandes vermutlich das einzige Modell dieser Art bleiben. Besonders toll finde ich die Stoffkombination aus dem Wal-Stöffchen von Kaufman (Urban Zoology) und dem königsblauen Cord.



Schnitt: von mir (Variante der Wendemütze, auch von mir)

Sonntag, 10. Juni 2012

In den 50er Jahren...



...hatten die Menschen enorm viel Stil. Finde ich wenigstens.


Im Vergleich zu heute...


P.S.: Die beiden Bilder sind nicht von mir, ich habe sie mir aus dem www ausgeliehen. Ich denke aber, da ich draus keinen Profit habe, ist das i.O. so... :-)

Sonntag, 3. Juni 2012

Die schönsten Geschenke...


...die man sich selber machen kann, sind manchmal gar nicht für einen selbst, sondern für die, die wir lieben. Meiner kleinen grossen Tochter habe ich ein Kleidchen genäht, das ich schon lange im Kopf hatte, und das dann ziemlich ruck-zuck an einem Abend entworfen, zugeschnitten und fast fertig genäht war.




Und es hat ihr richtig gut gefallen. :-)


Schnitt: von mir

Donnerstag, 31. Mai 2012

Für meine Kundinnen...

Wendemütze
... sind diese vielen Kopfbedeckungen über Pfingsten entstanden. Da ich vorher krank war, bin ich etwas in Verzug geraten. Zum Glück sind ja alle meine Kundinnen sehr verständnisvoll und sehr nett. :-)

Ein buntes Trio!

Sommerlaune...


...und Mädchenträume :-)

Bandana für ein Girl...

...und für einen Piraten - der geht auch gleich ins Heimatdorf meiner Mutter.
Schnitt: Mütze von mir, Bandana ist eine abgeänderte und in der Grösse angepasste Form eines Schnittes, von dem ich nicht mehr weiss, ob er aus den USA war...

Freitag, 18. Mai 2012

Rhabarber-Streuselkuchen

Trotz schwerer Darmgrippe habe ich heute Abend einen feinen Kuchen gebacken. Das tatenlose Liegen hat mich nämlich fast wahnsinnig gemacht. Zum Glück geht's wieder etwas besser.
Da wir seit kurzem einen kleinen Gemüsegarten mit Rhabarber verfügen, kam dieses Rezept wie gerufen. Unnötig zu sagen dass ich Rhabarber liebe...








Das Rezept ist für eine Springform von 24 cm Durchmesser.

700 gr Rhabarber
2 EL Maizena (Maisstärke)
60 g Zucker



Den Rhabarber waschen, schälen und in Würfel schneiden. Mit dem Maizena und dem Zucker mischen.


50 g Zucker
100 g Mehl
60 g geschmolzene Butter (ich nehme immer irische Butter, mit Abstand die beste!)


Für die Streusel Zucker, Mehl und die geschmolzene Butter in einem Gefäss mischen, bis sich eine krümelige Masse ergibt. Kalt stellen.


150 g Mehl
125 g Zucker
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
90 g weiche Butter


In einer Schüssel mischen.


2 Eier
100 Rahmquark oder Crème fraiche
1 Päckchen Vanille-Zucker


Miteinander verrühren und sorgfältig mit der obigen Masse zu einem Teig verrühren.


Den Teig in eine gefettete Springform geben, die Rhabarber-Stücke darüber verteilen und mit den kalten Streuseln bestreuen. im vorgeheizten Ofen bei 165°C etwa 50 Minuten backen. Der Kuchen kann kalt oder noch leicht warm genossen werden.

Das Rezept ist nicht von mir erfunden worden, ich habe es lediglich ein ganz klein wenig variiert, eine andere Variante findet Ihr bei Ahuefa. (Dankeschön.)
Enjoy ("En Guete")!






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