Dazu habe ich einen Burda-Schnitt ein bisschen improvisiert vergrössert (im Original gab es das Modell nur bis 80, und sie trägt bereits 98 / 104). Der Stoff ist ein weisser gewobener Baumwoll-Piqué, der leider extrem knittert und franst, was sehr schade ist. (Ich werde mich nie mehr an Stoffempfehlungen halten sondern künftig wieder nur noch meinem "Instinkt" vertrauen...)
Genau wie beim kleinen Bruder hat es einen Matrosenkragen, die Kanten sind mit dem selben Ripsband dekoriert. Die Knöpfe sind von Hand mit dem Stoff der Hosen vom Täufling bezogen, und aus dem selben Stoffrest gab es noch eine Schärpe zum Umbinden.
Passend dazu natürlich das süsse Hütchen - und ich schätze mich einmal mehr glücklich, dass meine Tochter derzeit gerne Kopfbedeckungen und Röcklein trägt - sie wollte das Kleid fast nicht mehr ausziehen!
Der knielange dunkelblaue Rock den ich trage habe ich auch selbst genäht, ist aber nichts Spektakuläres,
Leider hatten nur wenige Gäste Sinn für Handgemachtes oder Selbstgeschneidertes, und so gab es auch kaum nette Komplimente für meine beiden süssen Kleinen. Nicht dass ich derart auf Kompliment aus bin... Es wäre nur manchmal auch schön, wenn gewisse Leute einem auch mal etwas Nettes sagen würde. (Es ist wie mit dem Danke sagen, das auch viele Menschen verlernt haben.) Aber es hat sich dennoch gelohnt, schon allein deshalb, weil meine Mutter und mein mein Mann fanden, unsere Kinder seien wunderschön angezogen gewesen, und mein GöGa meinte, dass er sehr stolz auf mich sei. Und das ist für uns das Allerwichtigste - dass sie uns gefallen. (Und das obwohl sich wegen des vielen Nähens dafür die saubere Wäsche seit zwei Wochen stapelt und darauf wartet, versorgt zu werden...) Danke. :-)
Einmal mehr Danke an Diarmuid für das Foto von meiner Tochter und mir. You're great.
Noch ein Nachtrag: Aufgrund einiger Anfragen zeige ich hier jetzt doch noch ein Bild von meinem Röcklein, ohne Inhalt, auch wenn es nicht gerade "Haute Couture" ist und vor dem Fotografieren noch hätte gebügelt werden sollen. :-)
